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		<title>RN-Wissen.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-11T17:36:30Z</updated>
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		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Abblockkondensator&amp;diff=23465</id>
		<title>Abblockkondensator</title>
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				<updated>2013-12-22T06:48:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehajo: /* Weiterführende Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Viele Anfänger in Sachen Elektronik bekommen, wenn sie eine selbst entworfene Schaltung im Forum posten, als erstes zu hören: &amp;quot;Alle ICs mit Kondensatoren an den Stromversorgungspins versehen!!!&amp;quot;. Die Erklärungen, die dazu geliefert werden, schwanken zwischen &amp;lt;nicht vorhanden&amp;gt;, und langen, ausführlichen, physikalisch korrekten, aber für Laien kaum verständlichen Ausführungen. &lt;br /&gt;
Dieser Artikel soll nun dazu dienen, die Wirkung eines Abblockkondensators zu beschreiben und zu erklären, sodass in Zukunft vom Forum einfach hierhin verlinkt werden kann, wenn das Thema mal wieder zur Sprache kommt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärung in wenigen Sätzen: Digitale ICs ziehen impulsweise sehr hohe Ströme, sodass die Spannung einbrechen kann. Das kann sich störend auf andere Teile der Schaltung auswirken. Ein Kondensator kann Energie speichern und sie sehr schnell wieder abgeben, wenn plötzlich viel Strom benötigt wird. Dadurch wird die Spannung im Rest der Schaltung stabiler gehalten. Aber jetzt Schluss mit der Theorie, die folgenden Bilder sprechen für sich (alle Aufnahmen mit Zeitbasis 0,5µs/Div):   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Abblockkondensator OhneC amAVR.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sieht es auf der 5V-Versorgungsleitung aus, wenn ein AVR (90S8515, 4MHz) ohne Abblockkondensatoren betrieben wird. Die periodische hohe Stromaufnahme führt zu kurzen Spannungseinbrüchen und -spitzen, die bis zu 0,25V erreichen können. &lt;br /&gt;
Diese Störungen breiten sich über die Leitungen in die gesamte Schaltung aus, und selbst 30cm Kabellänge entfernt sieht es noch so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Abblockkondensator OhneC weit entfernt.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Störungen werden schwächer, sind aber immer noch recht deutlich zu erkennen und können andere Bauteile stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhilfe schafft nun ein Abblockkondensator, der möglichst nahe am Stromversorgungspin des AVRs gegen Masse geschaltet wird. Ein Folien-oder Keramikkondensator mit 100nF schafft Ruhe auf der Leitung:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:Abblockkondensator 100nF amAVR.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übrig bleibende &amp;quot;Grundrauschen&amp;quot; ist nun so gering, dass es sich in den allermeisten Fällen nicht mehr störend auswirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Störungen auf der Versorgungsspannung stören nicht nur die zuverlässige Funktion der Schaltung selbst, sondern sind auch eine Quelle von Funkstörungen. Die Abblockkondensatoren sind also auch aus EMV-Gründen notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis==&lt;br /&gt;
=== Welchen Kondensatortyp verwenden? ===&lt;br /&gt;
Als Abblockkondensator werden üblicherweise keramische Kondensatoren verwendet. Geschichtete (flache, nicht gewickelte) Folienkondensatoren sind ebenfalls geeignet, allerdings normalerweise teurer. Elkos sind ungeeignet! Sie sind meist gewickelt, und haben deswegen auch einen induktiven Anteil, verhalten sich also auch ein wenig wie eine Spule, und können daher ihre Ladung nur langsam (im Verhältnis zu Keramik oder Folie) aufnehmen oder abgeben. Daher können sie die Stromspitzen digitaler ICs nicht so effektiv abfangen. Es treten also größere Störungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Welche Kapazität? ===&lt;br /&gt;
Die nötige Kapazität ist von der Schaltfrequenz des ICs abhängig. Im für Mikrocontroller wie AVRs oder PICs üblichen Frequenzbereich bis etwa 20MHz ist der genaue Wert allerdings recht unkritisch, und man kann gewöhnlicherweise einen Standardwert von 100nF verwenden. &lt;br /&gt;
Bei größeren Frequenzen sollte man sich aber etwas eingehender mit der Thematik befassen und die optimale Größe bestimmen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Viel hilft viel&amp;quot; gilt hier übrigens nicht! Ein sehr großer Kondensator hat unter Umständen einen größeren Innenwiderstand als ein kleinerer, und damit evtl. sogar eine geringere Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo montieren? ===&lt;br /&gt;
Damit der Kondensator seine Wirkung optimal entfalten kann, sollte er so nahe wie möglich am IC platziert werden. Bei vielen ICs sind die Versorgungsanschlüssen VCC und GND direkt nebeneinander angeordnet. Hier kann man dann den Kondensator sehr einfach parallel neben dem IC einlöten. &lt;br /&gt;
Manche ICs haben mehrere Anschlüsse für VCC/GND. Hier sollte man möglichst an jedem dieser Anschlüsse eine eigenen Kondensator setzen, wenn diese auf entgegengesetzten Seiten des ICs liegen. Damit sich Störungen nicht am Abblockkondensator vorbei schleichen können, sollten die Leitungen vom IC zum Abblockkondensator gehen und von da aus weiter zur Versorgung - nicht direkt vom IC aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cypress.com/?docID=24577 Cypress AN1032: Using Decoupling Capacitors]&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=AP_FSyWGpoE Youtube-Video zum Thema Abblockkondensatoren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Category:Elektronik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Microcontroller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ehajo</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Datei:Avr-USP-stick-001.JPG&amp;diff=22940</id>
		<title>Datei:Avr-USP-stick-001.JPG</title>
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				<updated>2013-08-20T21:27:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehajo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ehajo</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Programmer&amp;diff=22939</id>
		<title>Programmer</title>
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				<updated>2013-08-20T21:26:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehajo: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einführung ==&lt;br /&gt;
Als '''Programmer''' wird die Hardwarekomponente bezeichnet, mit der das ausführbare Mikrocontrollerprogramm (Firmware, HEX-File) auf den Controller übertragen wird. Es gibt verschiedene Konzepte der Programmübertragung. Neben dem Konzept des Bootloaders, der Parallelprogrammierung und des [[JTAG]]-Interfaces, spielt bei [[Atmel]] Mikrocontrollern das Verfahren des &amp;quot;serial Download&amp;quot; eine große Rolle. Bekannt ist diese Variante der Programmierung als ISP (In System Programmierung). Dabei wird das [[SPI]] (Serial Processor Interface) genutzt, welches bei fast allen [[AVR]]-Controllern zu finden ist. ISP-Programmer zeichnen sich dadurch aus, dass der Hardwareaufwand für diese sehr gering ist. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Preis. Für einen &amp;quot;Standard&amp;quot; [[ISP]] Parallel-Programmer liegen die Materialkosten im Cent-Bereich. Bei solchen &amp;quot;billig&amp;quot; Programmern werden die eigentlichen Programmierprotokolle (siehe Abschnitt Memory Programing in AVR Datenblättern) durch ein entsprechendes Programm auf dem PC erzeugt ([[AVR]]-Prog, PonyProg, YAAP, AVRDUDE, [[Bascom]] usw.) und die Programmerhardware ist bestenfalls zur Pegelanpassung da. Letztlich gibt es sogar derartige Programmer, die nur aus drei Schutzwiderständen bestehen. Meist wird aber ein kleiner preiswerter Treiberbaustein eingebaut, der für eine sichere Datenübertragung auch bei längeren Programmierkabeln sorgt. Damit ist ein extrem günstiger Einstieg in die Programmierung von [[Atmel]] AVR-Controllern möglich. Aufwendiger werden dann Programmer, die tatsächlich über eigene &amp;quot;Intelligenz&amp;quot; verfügen. Dabei handelt es sich in der Regel um so genannte Serial-Programmer. Hier erfolgt die Datenübertragung an den Programmer per serieller Schnittstelle oder über [[USB]]. Der Programmer selbst besitzt einen Controller, der die Daten empfängt und das Programmierprotokoll ausführt. Der weit verbreitete SI-Prog (siehe PonyProg) wird zwar an die Serielle Schnittstelle angeschlossen, ist dem Wesen nach aber den Parallelprogrammern äquivalent (einfache Pegelanpassung, keine eigene Intelligenz). Darin liegt auch die Ursache, warum der SI-Prog nie an einem handelsüblichen [[USB]] zu Serial-Adapter laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelport ISP Programmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== STK 200 kompatible Programmer ===&lt;br /&gt;
Bei den Parallelportprogrammern handelt es sich oft um Nachbauten von Programmierinterfaces der ersten Starterkits von ATMEL dem STK200 oder STK300. Damit wird auch geworben in dem man diese als STK200 kompatibel oder als sogenannte Standard-ISP-Programmer bezeichnet. Der Vorteil dieser Programmer liegt tatsächlich darin, dass so ziemlich jede Programmersoftware diese unterstützt - nur direkt von AVRStudio geht es nicht. &lt;br /&gt;
Die Kompatibilität bezieht sich hier auf die Belegung der Leitungen am LPT-Port. Es hat nichts mit der Verwendung eines Treiberschaltkreises bei den meisten dieser Programmer zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 LPT-Pinning des STK200&lt;br /&gt;
 SCK   = 6;&lt;br /&gt;
 MOSI  = 7;&lt;br /&gt;
 RESET = 9;&lt;br /&gt;
 MISO  = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SP12 kompatible Programmer ===&lt;br /&gt;
Bei dem SP12 (von Steve Bolt) Programmer handelt es sich ursprünglich um eine extrem einfache Lösung, bei der nur drei Schutzwiderstände und keine weitere Pegelanpassung benutzt wurde. Dieser Programmer, zum fast Nulltarif, erfreut sich großer Beliebtheit. Der Hauptgrund dafür liegt aber in seiner Schaltungslösung, die es erlaubt, das Zielsystem über den LPT-Port mit Spannung zu versorgen. Bei der STK200 Schaltung muss der Programmer vom Zielsystem versorgt werden. Es wird beim SP12 also zum Programieren kein zusätzliches Netzteil benötigt. Inzwischen werden ernsthafte SP12 Programmer auch mit einem Bustreiber versehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 LPT-Pinning des SP12&lt;br /&gt;
 VCC   = 4,5,6,7,8;&lt;br /&gt;
 RESET = 3;&lt;br /&gt;
 SCK   = 2;&lt;br /&gt;
 MOSI  = 9;&lt;br /&gt;
 MISO  = 11;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudo serielle Programmer (SI-Prog) ==&lt;br /&gt;
Ein Programmer, der vor allem wegen seiner guten Unterstützung durch das beliebte PonyProg eine weite Verbreitung erfahren hat, ist der SI-Prog. Dieser wird oft als serieller Programmer bezeichnet. Richtig ist, dass er an den COM-Port des PCs angeschlossen wird. Aber die Schaltung verrät, daß hier die Steuerleitungen wie DTR, RTS und CTS des COM-Ports verwendet werden, um ein [[SPI]]-Protokoll zu fahren. Die eigentlichen Signalleitungen TxD und RxD sind bei diesem Adapter gar nicht angeschlossen. Damit ist es auch beim besten USB-RS232-Adapter nicht möglich, diesen Programmer an einem modernen Notebook anzuschließen, der nur noch über USB verfügt. Deshalb kann PonyProg dann nicht mehr als Programmiertool verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echte serielle Programmer ==&lt;br /&gt;
Echte serielle Programmer basieren oft entweder auf dem Atmel Application-Note AN910 oder sind STK500 kompatible Programmer. Allen gemeinsam ist das Vorhandensein eines Controllers mit entsprechender AVR910 oder STK500 kompatibler Firmware. Diese kann meist über einen Bootloader aktualisiert werden. Da ein Controller und eine reguläre RS232 Pegelanpassung (z.B. mit einem MAX232) kostenintensiver als das Material für einen Parallelprogrammer ist, sind diese in der Regel auch teurer. Dafür ist aber eine kompatible Lösung erhältlich, die, wie der STK200, durch die meisten Flash-Tools unterstützt wird und auch mit handelsüblichen USB-Serial-Adaptern betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Protokoll nach AN910 ist problematisch bei der Unterstützung neuer Controller, denn hier muß der Programmer die ID des Controllers kennen. Für neue Controller braucht man also ein Update der Software im Programmer.  Wichtige Weiterentwicklungen bei den Serialprogrammern ist das AVR911 und das STK500v2 Protokoll. Es sollte beim Neuerwerb darauf geachtet, dass eines dieser aktuellen Protokolle unterstützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USB Programmer ==&lt;br /&gt;
[[Bild:USBasp_t85_aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines einfachen USBasp]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:USBasp_t85_schaltung.png|thumb|Einfacher USBasp]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei USB-Programmern handelt es sich eigentlich nicht um eine eigenständige Gruppe von Programmern, sondern um AVR910- oder STK500-kompatible Lösungen. Das Besondere ist hier, dass der Programmer selbst über eine USB-Schnittstelle verfügt und deswegen ohne Weiteres an neuere PCs angeschlossen werden kann. Unter Windows muss in aller Regel ein entsprechender Treiber installiert werden, der im System einen virtuellen COM-Port zur Verfügung stellt, unter Linux hingegen ist dies normalerweise nicht notwendig, weil solche Geräte von Haus aus unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für langsame USB-Geschwindigkeiten kann ein AVR-Mikrocontroller das USB-Interface emulieren. Es gibt Baupläne für günstige Programmierer, die so auf den extra USB Controller verzichten (z.B. USB AVR-Lab, AVR-Doper, USBasp, siehe Weblinks). Das USB-Protokoll ist meistens nur minimalistisch und nicht vollständig umgesetzt, wodurch es theoretisch zu Inkompatibilitäten kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts desto trotz hat die Nutzung der AVR als virtuelle USB-Controller den großen Vorteil, dass sich nun ohne SMD-Bauteile auch USB-Programmierer bauen lassen, die an modernen Laptops, ohne serielle Schnittstelle funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==JTAG &amp;amp; PDI Programmer==&lt;br /&gt;
Mit veröffentlichung der '''Xmegas''' hat sich ATMEL vom ISP Standard getrennt,&lt;br /&gt;
statt dessen komt '''PDI''' oder '''JTAG''' zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter entsprechender Programmieradapter sind z.Zt. spärlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet und auch hier im RN-Wissen stösst man auf der Suche nach JTAG-Programmern schnell auf eine Nachbauversion des JTAG ICE, dieser ist der vorläufer des mmt. aktuellen JTAG ICE MKII. Der JTAG ICE unterstützt nach meinen Recherchen jedoch nicht die aktuellen X-Megas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der suche nach entsprechende Programmern bin ich, bis auf einen, auf die relativ teuerern und für Hobbyisten unerschwinglichen Programmer gestossen.&lt;br /&gt;
 JTAG ICE MKII [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3353]&lt;br /&gt;
 AVR-ONE! [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4279]   &lt;br /&gt;
 AVR-Dragon [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3891]&lt;br /&gt;
letzter unterstützt u.a. ISP, JTAG und PDI Programmierung, also alles was man benötigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''AVR-Dragon''' ist von den aufgeführten Geräte '''mmt. die günstigste variante''' (ca €50,-) soll allerdings etwas empfindlch sein und über keinerlei Schutzmechanismen verfügen und keinerlei Ausstattung (Kabel/Anleitung) bereit stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISP-Anschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10poliger ISP Anschluss ===&lt;br /&gt;
Die am meisten verwendete Steckerbelegung, nicht nur Im Roboternetz. Genauere Beschreibung unter [[RN-Definitionen]]. Nahezu alle RN-Bauanleitungen nutzen diese Belegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1 - MOSI&lt;br /&gt;
 2 - VCC&lt;br /&gt;
 3 - LED (oft auch unbelegt)&lt;br /&gt;
 4 - GND&lt;br /&gt;
 5 - RST&lt;br /&gt;
 6 - GND&lt;br /&gt;
 7 - SCK&lt;br /&gt;
 8 - GND&lt;br /&gt;
 9 - MISO&lt;br /&gt;
 10 - GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6poliger ISP Anschluss ===&lt;br /&gt;
Nur in wenigen Roboternetz-Projekten gebräuchlich. Dieser Stecker spart etwas Platz, ist aber teurer als die zehnpolige Variante.  &lt;br /&gt;
 1 - MISO&lt;br /&gt;
 2 - VCC&lt;br /&gt;
 3 - SCK&lt;br /&gt;
 4 - MOSI&lt;br /&gt;
 5 - RST&lt;br /&gt;
 6 - GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adapter 10polig &amp;lt;-&amp;gt; 6polig ===&lt;br /&gt;
Ein Adapter zur Verbindung der beiden Steckerarten lässt sich einfach auf einem Stück Lochrasterplatine aufbauen.&lt;br /&gt;
Hier ein mögliches Layout, mit dem ein sehr platzsparender Aufbau möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten baut man die Schaltung auf einer Platine mit Punktraster auf, dann muss man keine Leiterbahnen auftrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass Pin 3 des zehnpoligen Steckers '''vor dem Löten entfernt wird''' (lässt sich mit einer Zange herausziehen, ggf. vorher den Pin etwas mit dem Lötkolben erwärmen). Dann kann die Masseverbindung von Pin6/sechspol zu Pin4,6,8,10/zehnpol einfach auf der Unterseite durch diese Lücke geführt werden. So ergibt sich ein besonders einfaches Layout ohne Leitungskreuzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun werden die Stecker eingelötet, und alle Verbindungen auf der Unterseite der Platine hergestellt. Da sich dabei keine Leitungen überkreuzen, kann unisolierter Draht verwendet werden. Um ihn stabil zu befestigen, kann man ihn noch auf die unbelegten Lötaugen entlang des Drahtes anlöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich empfiehlt es sich (nach erfolgreichem Funktionstest) die Unterseite der Platine zu isolieren (z.B. mit Klebeband), damit keine Kurzschlüsse mit anderen metallischen Gegenständen auftreten können.&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
 |[[Bild:Ispadapter.jpg]]&lt;br /&gt;
 |[[Bild:Ispadapter layout.png]]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |ISP-Adapter&lt;br /&gt;
 |Lochraster-Layout&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Martin Fiedler|Martin Fiedler]]&lt;br /&gt;
*Kleinere Änderungen Frank&lt;br /&gt;
*JTAG &amp;amp; PDI Programmer [[Benutzer:Darwin.nuernberg|Darwin.nuernberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[AVR-ISP Programmierkabel]]- Bauanleitung Bauanleitung Parallel Programmer ISP&lt;br /&gt;
* [[AVR-USP Programmierkabel]]- Bauanleitung USB-Programmer ISP&lt;br /&gt;
* [[ISP]]&lt;br /&gt;
* [[RN-Definitionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.rowalt.de/mc/avr/progd.htm Rowalt Bauanleitung Parallel Programmer]&lt;br /&gt;
* [http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/DOC0943.PDF Atmel Serialprogrammer ]&lt;br /&gt;
* [http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/AVR-Prog/AVR-Programmer.html Klaus-Leidinger Serialprogrammer Bauanleitung ]&lt;br /&gt;
* [http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/evertool/ Bauanleitung Serialprogrammer Englisch Evertool]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischl.de/usbasp/ USBasp von fischl.de: USB-Programmer für Atmel AVR Controller] - Bauanleitung, Weblinks zu Schaltplänen und Layouts (Eagle, PDF), Linux und Win32, Firmware mit Quelldateien, Win32-Treiber.&lt;br /&gt;
* [https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller-Programmierung/guloboard-P-mit-Programmer::4.html USBasp mit einfachem Universaladapter für praktisch alle ATtiny und ATmega mit DIP-Gehäuse]&lt;br /&gt;
* [http://www.avr-projekte.de/isp.htm USB-Programmer Bauanleitung]&lt;br /&gt;
* [http://www.matwei.de/doku.php?id=de:elektronik:usbisp USB-Programmer Bauanleitung]&lt;br /&gt;
* [http://www.obdev.at/products/avrusb/avrdoper.html USB-Programmer Bauanleitung] - AVR Doper - High Voltage Programmierung&lt;br /&gt;
* [http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab USB AVR Lab]&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=161 Original Bascom Programmer (USB/Keine Firmware notwendig)]&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=201 original Atmel USB Programmer] &lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=190 Robotikhardware] - Bezugsquelle für Adapter 6 auf 10 und umgekehrt&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=88&amp;amp;products_id=241 ALL-AVR kompatibel zum Atmel MK2 USB Programmer] &lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_System_Programmer Übersicht verschiedener Programmierer] (Mikrocontroller.net)&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/AVR-ISP-Stick AVR-ISP-Stick]&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/µISP-Stick µISP-Stick]&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/USP-Stick USP-Stick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Microcontroller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ehajo</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Programmer&amp;diff=22938</id>
		<title>Programmer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Programmer&amp;diff=22938"/>
				<updated>2013-08-20T21:25:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehajo: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einführung ==&lt;br /&gt;
Als '''Programmer''' wird die Hardwarekomponente bezeichnet, mit der das ausführbare Mikrocontrollerprogramm (Firmware, HEX-File) auf den Controller übertragen wird. Es gibt verschiedene Konzepte der Programmübertragung. Neben dem Konzept des Bootloaders, der Parallelprogrammierung und des [[JTAG]]-Interfaces, spielt bei [[Atmel]] Mikrocontrollern das Verfahren des &amp;quot;serial Download&amp;quot; eine große Rolle. Bekannt ist diese Variante der Programmierung als ISP (In System Programmierung). Dabei wird das [[SPI]] (Serial Processor Interface) genutzt, welches bei fast allen [[AVR]]-Controllern zu finden ist. ISP-Programmer zeichnen sich dadurch aus, dass der Hardwareaufwand für diese sehr gering ist. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Preis. Für einen &amp;quot;Standard&amp;quot; [[ISP]] Parallel-Programmer liegen die Materialkosten im Cent-Bereich. Bei solchen &amp;quot;billig&amp;quot; Programmern werden die eigentlichen Programmierprotokolle (siehe Abschnitt Memory Programing in AVR Datenblättern) durch ein entsprechendes Programm auf dem PC erzeugt ([[AVR]]-Prog, PonyProg, YAAP, AVRDUDE, [[Bascom]] usw.) und die Programmerhardware ist bestenfalls zur Pegelanpassung da. Letztlich gibt es sogar derartige Programmer, die nur aus drei Schutzwiderständen bestehen. Meist wird aber ein kleiner preiswerter Treiberbaustein eingebaut, der für eine sichere Datenübertragung auch bei längeren Programmierkabeln sorgt. Damit ist ein extrem günstiger Einstieg in die Programmierung von [[Atmel]] AVR-Controllern möglich. Aufwendiger werden dann Programmer, die tatsächlich über eigene &amp;quot;Intelligenz&amp;quot; verfügen. Dabei handelt es sich in der Regel um so genannte Serial-Programmer. Hier erfolgt die Datenübertragung an den Programmer per serieller Schnittstelle oder über [[USB]]. Der Programmer selbst besitzt einen Controller, der die Daten empfängt und das Programmierprotokoll ausführt. Der weit verbreitete SI-Prog (siehe PonyProg) wird zwar an die Serielle Schnittstelle angeschlossen, ist dem Wesen nach aber den Parallelprogrammern äquivalent (einfache Pegelanpassung, keine eigene Intelligenz). Darin liegt auch die Ursache, warum der SI-Prog nie an einem handelsüblichen [[USB]] zu Serial-Adapter laufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelport ISP Programmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== STK 200 kompatible Programmer ===&lt;br /&gt;
Bei den Parallelportprogrammern handelt es sich oft um Nachbauten von Programmierinterfaces der ersten Starterkits von ATMEL dem STK200 oder STK300. Damit wird auch geworben in dem man diese als STK200 kompatibel oder als sogenannte Standard-ISP-Programmer bezeichnet. Der Vorteil dieser Programmer liegt tatsächlich darin, dass so ziemlich jede Programmersoftware diese unterstützt - nur direkt von AVRStudio geht es nicht. &lt;br /&gt;
Die Kompatibilität bezieht sich hier auf die Belegung der Leitungen am LPT-Port. Es hat nichts mit der Verwendung eines Treiberschaltkreises bei den meisten dieser Programmer zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 LPT-Pinning des STK200&lt;br /&gt;
 SCK   = 6;&lt;br /&gt;
 MOSI  = 7;&lt;br /&gt;
 RESET = 9;&lt;br /&gt;
 MISO  = 10;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SP12 kompatible Programmer ===&lt;br /&gt;
Bei dem SP12 (von Steve Bolt) Programmer handelt es sich ursprünglich um eine extrem einfache Lösung, bei der nur drei Schutzwiderstände und keine weitere Pegelanpassung benutzt wurde. Dieser Programmer, zum fast Nulltarif, erfreut sich großer Beliebtheit. Der Hauptgrund dafür liegt aber in seiner Schaltungslösung, die es erlaubt, das Zielsystem über den LPT-Port mit Spannung zu versorgen. Bei der STK200 Schaltung muss der Programmer vom Zielsystem versorgt werden. Es wird beim SP12 also zum Programieren kein zusätzliches Netzteil benötigt. Inzwischen werden ernsthafte SP12 Programmer auch mit einem Bustreiber versehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 LPT-Pinning des SP12&lt;br /&gt;
 VCC   = 4,5,6,7,8;&lt;br /&gt;
 RESET = 3;&lt;br /&gt;
 SCK   = 2;&lt;br /&gt;
 MOSI  = 9;&lt;br /&gt;
 MISO  = 11;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudo serielle Programmer (SI-Prog) ==&lt;br /&gt;
Ein Programmer, der vor allem wegen seiner guten Unterstützung durch das beliebte PonyProg eine weite Verbreitung erfahren hat, ist der SI-Prog. Dieser wird oft als serieller Programmer bezeichnet. Richtig ist, dass er an den COM-Port des PCs angeschlossen wird. Aber die Schaltung verrät, daß hier die Steuerleitungen wie DTR, RTS und CTS des COM-Ports verwendet werden, um ein [[SPI]]-Protokoll zu fahren. Die eigentlichen Signalleitungen TxD und RxD sind bei diesem Adapter gar nicht angeschlossen. Damit ist es auch beim besten USB-RS232-Adapter nicht möglich, diesen Programmer an einem modernen Notebook anzuschließen, der nur noch über USB verfügt. Deshalb kann PonyProg dann nicht mehr als Programmiertool verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echte serielle Programmer ==&lt;br /&gt;
Echte serielle Programmer basieren oft entweder auf dem Atmel Application-Note AN910 oder sind STK500 kompatible Programmer. Allen gemeinsam ist das Vorhandensein eines Controllers mit entsprechender AVR910 oder STK500 kompatibler Firmware. Diese kann meist über einen Bootloader aktualisiert werden. Da ein Controller und eine reguläre RS232 Pegelanpassung (z.B. mit einem MAX232) kostenintensiver als das Material für einen Parallelprogrammer ist, sind diese in der Regel auch teurer. Dafür ist aber eine kompatible Lösung erhältlich, die, wie der STK200, durch die meisten Flash-Tools unterstützt wird und auch mit handelsüblichen USB-Serial-Adaptern betrieben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Protokoll nach AN910 ist problematisch bei der Unterstützung neuer Controller, denn hier muß der Programmer die ID des Controllers kennen. Für neue Controller braucht man also ein Update der Software im Programmer.  Wichtige Weiterentwicklungen bei den Serialprogrammern ist das AVR911 und das STK500v2 Protokoll. Es sollte beim Neuerwerb darauf geachtet, dass eines dieser aktuellen Protokolle unterstützt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== USB Programmer ==&lt;br /&gt;
[[Bild:USBasp_t85_aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines einfachen USBasp]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:USBasp_t85_schaltung.png|thumb|Einfacher USBasp]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei USB-Programmern handelt es sich eigentlich nicht um eine eigenständige Gruppe von Programmern, sondern um AVR910- oder STK500-kompatible Lösungen. Das Besondere ist hier, dass der Programmer selbst über eine USB-Schnittstelle verfügt und deswegen ohne Weiteres an neuere PCs angeschlossen werden kann. Unter Windows muss in aller Regel ein entsprechender Treiber installiert werden, der im System einen virtuellen COM-Port zur Verfügung stellt, unter Linux hingegen ist dies normalerweise nicht notwendig, weil solche Geräte von Haus aus unterstützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für langsame USB-Geschwindigkeiten kann ein AVR-Mikrocontroller das USB-Interface emulieren. Es gibt Baupläne für günstige Programmierer, die so auf den extra USB Controller verzichten (z.B. USB AVR-Lab, AVR-Doper, USBasp, siehe Weblinks). Das USB-Protokoll ist meistens nur minimalistisch und nicht vollständig umgesetzt, wodurch es theoretisch zu Inkompatibilitäten kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts desto trotz hat die Nutzung der AVR als virtuelle USB-Controller den großen Vorteil, dass sich nun ohne SMD-Bauteile auch USB-Programmierer bauen lassen, die an modernen Laptops, ohne serielle Schnittstelle funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==JTAG &amp;amp; PDI Programmer==&lt;br /&gt;
Mit veröffentlichung der '''Xmegas''' hat sich ATMEL vom ISP Standard getrennt,&lt;br /&gt;
statt dessen komt '''PDI''' oder '''JTAG''' zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter entsprechender Programmieradapter sind z.Zt. spärlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet und auch hier im RN-Wissen stösst man auf der Suche nach JTAG-Programmern schnell auf eine Nachbauversion des JTAG ICE, dieser ist der vorläufer des mmt. aktuellen JTAG ICE MKII. Der JTAG ICE unterstützt nach meinen Recherchen jedoch nicht die aktuellen X-Megas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der suche nach entsprechende Programmern bin ich, bis auf einen, auf die relativ teuerern und für Hobbyisten unerschwinglichen Programmer gestossen.&lt;br /&gt;
 JTAG ICE MKII [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3353]&lt;br /&gt;
 AVR-ONE! [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=4279]   &lt;br /&gt;
 AVR-Dragon [http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?tool_id=3891]&lt;br /&gt;
letzter unterstützt u.a. ISP, JTAG und PDI Programmierung, also alles was man benötigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''AVR-Dragon''' ist von den aufgeführten Geräte '''mmt. die günstigste variante''' (ca €50,-) soll allerdings etwas empfindlch sein und über keinerlei Schutzmechanismen verfügen und keinerlei Ausstattung (Kabel/Anleitung) bereit stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ISP-Anschluss ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10poliger ISP Anschluss ===&lt;br /&gt;
Die am meisten verwendete Steckerbelegung, nicht nur Im Roboternetz. Genauere Beschreibung unter [[RN-Definitionen]]. Nahezu alle RN-Bauanleitungen nutzen diese Belegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1 - MOSI&lt;br /&gt;
 2 - VCC&lt;br /&gt;
 3 - LED (oft auch unbelegt)&lt;br /&gt;
 4 - GND&lt;br /&gt;
 5 - RST&lt;br /&gt;
 6 - GND&lt;br /&gt;
 7 - SCK&lt;br /&gt;
 8 - GND&lt;br /&gt;
 9 - MISO&lt;br /&gt;
 10 - GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6poliger ISP Anschluss ===&lt;br /&gt;
Nur in wenigen Roboternetz-Projekten gebräuchlich. Dieser Stecker spart etwas Platz, ist aber teurer als die zehnpolige Variante.  &lt;br /&gt;
 1 - MISO&lt;br /&gt;
 2 - VCC&lt;br /&gt;
 3 - SCK&lt;br /&gt;
 4 - MOSI&lt;br /&gt;
 5 - RST&lt;br /&gt;
 6 - GND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adapter 10polig &amp;lt;-&amp;gt; 6polig ===&lt;br /&gt;
Ein Adapter zur Verbindung der beiden Steckerarten lässt sich einfach auf einem Stück Lochrasterplatine aufbauen.&lt;br /&gt;
Hier ein mögliches Layout, mit dem ein sehr platzsparender Aufbau möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten baut man die Schaltung auf einer Platine mit Punktraster auf, dann muss man keine Leiterbahnen auftrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass Pin 3 des zehnpoligen Steckers '''vor dem Löten entfernt wird''' (lässt sich mit einer Zange herausziehen, ggf. vorher den Pin etwas mit dem Lötkolben erwärmen). Dann kann die Masseverbindung von Pin6/sechspol zu Pin4,6,8,10/zehnpol einfach auf der Unterseite durch diese Lücke geführt werden. So ergibt sich ein besonders einfaches Layout ohne Leitungskreuzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun werden die Stecker eingelötet, und alle Verbindungen auf der Unterseite der Platine hergestellt. Da sich dabei keine Leitungen überkreuzen, kann unisolierter Draht verwendet werden. Um ihn stabil zu befestigen, kann man ihn noch auf die unbelegten Lötaugen entlang des Drahtes anlöten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich empfiehlt es sich (nach erfolgreichem Funktionstest) die Unterseite der Platine zu isolieren (z.B. mit Klebeband), damit keine Kurzschlüsse mit anderen metallischen Gegenständen auftreten können.&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
 |[[Bild:Ispadapter.jpg]]&lt;br /&gt;
 |[[Bild:Ispadapter layout.png]]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |ISP-Adapter&lt;br /&gt;
 |Lochraster-Layout&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
*[[Benutzer:Martin Fiedler|Martin Fiedler]]&lt;br /&gt;
*Kleinere Änderungen Frank&lt;br /&gt;
*JTAG &amp;amp; PDI Programmer [[Benutzer:Darwin.nuernberg|Darwin.nuernberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[AVR-ISP Programmierkabel]]- Bauanleitung Bauanleitung Parallel Programmer ISP&lt;br /&gt;
* [[ISP]]&lt;br /&gt;
* [[RN-Definitionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.rowalt.de/mc/avr/progd.htm Rowalt Bauanleitung Parallel Programmer]&lt;br /&gt;
* [http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/DOC0943.PDF Atmel Serialprogrammer ]&lt;br /&gt;
* [http://www.klaus-leidinger.de/mp/Mikrocontroller/AVR-Prog/AVR-Programmer.html Klaus-Leidinger Serialprogrammer Bauanleitung ]&lt;br /&gt;
* [http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/evertool/ Bauanleitung Serialprogrammer Englisch Evertool]&lt;br /&gt;
* [http://www.fischl.de/usbasp/ USBasp von fischl.de: USB-Programmer für Atmel AVR Controller] - Bauanleitung, Weblinks zu Schaltplänen und Layouts (Eagle, PDF), Linux und Win32, Firmware mit Quelldateien, Win32-Treiber.&lt;br /&gt;
* [https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller-Programmierung/guloboard-P-mit-Programmer::4.html USBasp mit einfachem Universaladapter für praktisch alle ATtiny und ATmega mit DIP-Gehäuse]&lt;br /&gt;
* [http://www.avr-projekte.de/isp.htm USB-Programmer Bauanleitung]&lt;br /&gt;
* [http://www.matwei.de/doku.php?id=de:elektronik:usbisp USB-Programmer Bauanleitung]&lt;br /&gt;
* [http://www.obdev.at/products/avrusb/avrdoper.html USB-Programmer Bauanleitung] - AVR Doper - High Voltage Programmierung&lt;br /&gt;
* [http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab USB AVR Lab]&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=161 Original Bascom Programmer (USB/Keine Firmware notwendig)]&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=201 original Atmel USB Programmer] &lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=73&amp;amp;products_id=190 Robotikhardware] - Bezugsquelle für Adapter 6 auf 10 und umgekehrt&lt;br /&gt;
* [http://www.shop.robotikhardware.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=88&amp;amp;products_id=241 ALL-AVR kompatibel zum Atmel MK2 USB Programmer] &lt;br /&gt;
* [http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_System_Programmer Übersicht verschiedener Programmierer] (Mikrocontroller.net)&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/AVR-ISP-Stick AVR-ISP-Stick]&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/µISP-Stick µISP-Stick]&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/Programmieradapter/USP-Stick USP-Stick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Microcontroller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ehajo</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Mit_welchem_Controllerboard_fang_ich_an&amp;diff=22937</id>
		<title>Mit welchem Controllerboard fang ich an</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Mit_welchem_Controllerboard_fang_ich_an&amp;diff=22937"/>
				<updated>2013-08-20T21:22:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ehajo: /* Welche Controllerboards sind für den Einstieg empfehlenswert? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Welchen Controller, welches Controllerboard nehme ich?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Welches Controllerboard ist das beste?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::'''Sollte man alles selbst bauen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind wohl die am häufigsten gestellten Fragen in der Community. Aus diesem Grund hier ein paar Ausführungen, die die Auswahl und Entscheidung erleichtern sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was ist ein Controller?===&lt;br /&gt;
Ein Controller ist ein programmierbarer Schaltkreis. Gewöhnlich benötigt er sehr wenig externe Bauelemente um zu arbeiten, ein Quarz und 2 Kondensatoren reichen im Prinzip z.B. für die Controller der Firma [[Atmel]] (auch [[AVR]]-Controller genannt). Programmiert wird er in der Regel über ein Adapterkabel (z.B. [[AVR-ISP Programmierkabel|ISP-Kabel]]), das an die RS232- oder Druckerschnittstelle am PC angeschlossen wird. Inzwischen gibt es auch einige Adapterkabel, die per USB angeschlossen werden.&lt;br /&gt;
Programmiert werden die meisten Controller gewöhnlich in Assembler. Für viele Controller gibt es zum Teil jedoch Compiler und Entwicklungsumgebungen für Sprachen wie Basic, C und teils sogar Pascal.&lt;br /&gt;
Über die Programmierung können sogenannte I/O-Leitungen, das sind Ein- und Ausgänge direkt am IC, auf High- oder Low-Pegel geschaltet werden. Zudem gibt es je nach Controller zusätzliche Pins um analoge Spannungen zu messen, Signalwechsel zu zählen, analoge Spannungen (genauer [[PWM]]) auszugeben und ähnliche Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Soll ich es selbst aufbauen?===&lt;br /&gt;
Bastler mit etwas mehr Erfahrung in diesem Bereich kaufen sich oft diese Controller-ICs einzeln und bauen sich über eine Experimentierplatine eine eigene Schaltung auf. Besonders einfach ist dies mit der schon genannten Controllerserie von Atmel. Zum einen, weil diese Firma sehr viele Controllertypen anbietet, die auch im anwenderfreundlichen DIP-Gehäuse (IC, das man in eine handelsübliche Fassung stecken kann) geliefert werden; zum anderen benötigt man nur wenig externe Bauelemente für eine Grundschaltung. Ein weiterer Vorteil der AVR-Serie ist, dass die meisten Controllertypen fast identisch programmiert werden. Sie unterscheiden sich lediglich in Bauform, Anzahl der I/O-Pins und einigen bestimmten Features (Anzahl der [[Timer]], [[PWM]], Ein- und Ausgänge usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Aufbau einer sogenannten &amp;quot;Grundschaltung&amp;quot; wegen der wenigen externen Teile sehr einfach ist und zum Teil sogar billige Bauteilesets für den Einstieg existieren, rate ich Einsteigern von diesem Einstiegsweg doch eher ab. Oft wird dabei nicht bedacht, dass man mit der Grundschaltung alleine noch nichts machen kann. Man würde noch nicht mal feststellen, ob ein Programm überhaupt ausgeführt oder nicht ausgeführt wird. Man benötigt eine Spannungsstabilisierung und mindestens eine LED (besser mehrere) an einem Port (I/O-Ausgang), um durch deren Blinken zu sehen, ob die Befehle überhaupt wie gewünscht ausgeführt werden. Zudem braucht man auch Stecker und Buchsen, um Programmierkabel und/oder RS232-Kabel, Stromquelle etc. anzuschließen. Auch ein paar Taster sind fast immer notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dann noch Motoren, Relais etc. schalten will, dann sind noch weitere Bauelemente notwendig. Wenn man das alles bedenkt, dann kommt doch schon einiges an Bauteilen zusammen. Mit der Anzahl der Bauteile erhöhen sich auch drastisch die Fehlerquellen. Funktioniert etwas nicht, weiß der Einsteiger oft noch nicht mal, ob er in der Programmierung einen Fehler gemacht hat, die Entwicklungsumgebung nicht richtig installiert hat oder aber beim Aufbau was falsch gemacht hat. Die Motivation wird durch einen solchen Fehlschlag schnell genommen. &lt;br /&gt;
Aus diesem Grund rate ich Einsteigern lieber mit einem Bausatz, oder noch besser mit einem fertigen Controllerboard und fertigen Programmieradaptern, zu beginnen. Ein sogenanntes Controllerboard beinhaltet bereits die wichtigsten Grundelemente (mal mehr, mal weniger, je nach Preis) und kann oft sehr schnell in Betrieb genommen werden. Klappt etwas nicht, so kann man sich zumindest bei sehr gängigen Controllerboards in Communities, wie in unserem [http://www.roboternetz.de Roboternetz], sehr schnell Hilfe holen. Je weiter ein Board verbreitet ist, desto besser klappt es gewöhnlich mit Hilfe und auch mit Anregungen, was man alles basteln könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Controllerboards sind für den Einstieg empfehlenswert?=== &lt;br /&gt;
Es gibt eine Unzahl von verschiedenen Controllerboards, Bauteilesätzen, Einsteigerkits und dergleichen. Viele sind jedoch kaum verbreitet und bei Problemen ist man auf den Support des Anbieters angewiesen. Zudem kommt hinzu, dass Anbieter in der Branche schon oft nach einiger Zeit wieder vom Markt verschwinden.&lt;br /&gt;
Es ist daher wirklich empfehlenswert, ein recht beliebtes und weit verbreitetes Controllerboard zu nehmen, um nicht irgendwann mit Problemen allein dazustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.roboternetz.de/wiki/uploads/Main/ccontrol.gif&lt;br /&gt;
http://www.c-control.de/images/stories/startseitegruppe2.gif&lt;br /&gt;
http://www.roboternetz.de/wiki/uploads/Main/cc2.jpeg&lt;br /&gt;
http://www.roboternetz.de/wiki/uploads/Main/rncontrolmini.jpg&lt;br /&gt;
[[Bild:stk500.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht beliebt und fast jedem ein Begriff sind daher vor allem folgende Boards:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* C-Control / C-Control Pro-System &lt;br /&gt;
* C-Control II &lt;br /&gt;
* [[RN-Control]] &lt;br /&gt;
* STK500 (Entwicklungsboard von Atmel)&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc/ Arduino]&lt;br /&gt;
* [http://www.ehajo.de/Bausaetze/aTeVaL aTeVaL-Board]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den oberen drei Boards findet man im Roboternetz reichlich Unterstützung, insbesondere auch zu dem Board [[RN-Control]], da dieses auf einem Atmel-Controller beruht und sogar im Roboternetz entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgebildete C-Control wurde lange Zeit oftmals in Robotern eingesetzt; heute ist sie jedoch bereits einige Jahre alt. Inzwischen wird sie für neue Roboter offenbar nur noch selten eingesetzt, vermutlich, weil die Rechenleistung doch sehr begrenzt ist. Bestimmte Dinge, wie Schrittmotoransteuerung, lassen sich mit der Rechenleistung nur schwer umsetzen. Die C-Control II ist zwar leistungsfähiger, aber fand bei den Roboter-Bastlern in den letzten Jahren auch nur wenig Zuspruch. Vor allem dürfte das daran liegen, dass man mit diesen beiden Controllerboards noch keinen Bot steuern kann - es sind immer noch zusätzliche Bauteile notwendig. Zwar gibt es diese in Form von sogenannten Applikations- und Starterboards, auf die das Controllermodul gesteckt wird, jedoch wird das Ganze dadurch natürlich vom Platzbedarf größer und natürlich auch teurer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C-Control PRO:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 wurde die C-Control Familie um die C-Control PRO Varianten erweitert. Diese Units sind wesentlich kompakter als ihre Vorgänger, zudem besitzen sie deutlich mehr Speicher und Rechenpower. Trotz ihrer kleinen Abmessungen werden die Units im gebräuchlichen 2.54mm Raster gefertigt. Die C-Control PRO basiert auf RISC-Mikrocontrollern der AVR-Familie von Atmel, die sich durch niedrigen Stromverbrauch auszeichnen. Diese leistungsfähigen Mikrocontroller haben sich mittlerweile in großen Stückzahlen in zahlreichen Anwendungen bewährt. Der Typ Mega 32 wie er auch bei dem [[RN-Control]]_Board eingesetzt wird, besteht aus einer 8-Bit-RISC-Recheneinheit (Reduced Instruction Set Computer) mit Flash-Speicher, EEPROM, S-RAM, Digitale Ports, Timer/Counter, Comparator, PWM-/DAC-Kanälen und serieller Schnittstelle. Die Typ Mega 128 bietet neben diesen Systembestandteilen mehr Speicherkapazität und eine größere Zahl von Ein-/Ausgabe-Schnittstellen. Im Roboternetz finden die C-Control Boards bislang allerdings er weniger Anhänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Günstig für viele Projekte: Atmel Boards====&lt;br /&gt;
Günstiger und beliebter im Roboternetz sind für viele Projekte daher reine Atmel Boards in Verbindung mit einem guten Basic oder C-Compiler. Zum Beispiel das Board [[RN-Control]] oder das STK500 von Atmel. Da das STK500 jedoch vornehmlich zum Experimentieren mit verschiedenen Controllern entwickelt wurde, eignet es sich als Roboterboard oder als Board in einem späteren Projekt weniger gut. Das STK500 hat seine Stärke beim ausprobieren verschiedener Controller. Auch die englische Dokumentation des STK500 wendet sich daher nicht unbedingt an den Hobbybastler sondern vornehmlich an Entwickler mit etwas  Erfahrung in diesem Bereich. &lt;br /&gt;
Dagegen ist [[RN-Control]] speziel für Hobbybastler im Roboternetz konzipiert worden. Bei der Entwicklung sind viele Anregungen der Roboternetz-User berücksichtigt worden, das Board ist quasi im Roboternetz geboren worden – daher auch da  Kürzel &amp;quot;RN&amp;quot;. Es ist nicht das erste &amp;quot;RN&amp;quot; Board welches die Wünsche eines Roboterbastlers erfüllen sollte. Zuvor gab es das [[RNBFRA-Board]], das neben Controller auch noch CoController, Porterweiterungen, Schrittmotortreiber und vieles mehr beinhaltete. Obwohl auch die Features des [[RNBFRA-Board]] von den Usern zusammengestellt wurden, wird dieses Board vorwiegend von den erfahreneren Usern genutzt. Dies liegt wohl vornehmlich am Preis. Das Preis- Leistungsverhältnis ist zwar sicherlich sehr gut, aber für den ersten Einstieg ist ein Preis über 100 Euro doch auf den ersten Blick etwas abschreckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[RN-Control]] mit unter 50 Euro wesentlich preiswerter ist, hat sich dieses Board zu einer echten Beliebtheit entwickelt. Obwohl es das Board noch nicht lange gibt findet man bei den meisten neuen Projekten, die im Roboternetz vorgestellt werden, ein RN-Control - Board irgendwo drauf.&lt;br /&gt;
Die Beliebtheit liegt vornehmlich daran, das [[RN-Control]] bereits alle wichtigen Elemente auf direkt dem Board besitzt. Auch ohne zusätzliches Applikationsboard können bereits Sensoren, Schalter und sogar Motoren angeschlossen werden. Auch eine Spannungsstabilisierung, Piepser, Steckklemmen, fünf Taster, LED´s sind bereits auf dem Board zu finden. Bei anderen Boards ist das oft erst auf einem Zusatzboard vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dies alles macht das Board zu einem kompakten Controllerboard &lt;br /&gt;
 das ohne Zusatzkomponenten (außer Sensoren) einen kleinen &lt;br /&gt;
 Roboter steuern kann. Aber ebenso eignet sich das Board auch &lt;br /&gt;
 als optimales Experimentierboard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ATmega32, ein schöner Einstiegscontroller mit Reserven====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei setzt [[RN-Control]] einen schon erwähnten Controller ein: den [[ATmega32]] von Atmel. Dieser [[Mikrocontroller]] besitzt bereits 32k Programmspeicher, 2k RAM, 1k [[EEPROM]] sowie 32 programmierbare I/O Pins, 8 AnalogDigital Ports, 3 Timer u.v.m.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen kleinen Experimentierboards, die oft nur einen [[ATmega8]] einsetzen, hat man also bei RN-Control viel mehr Ports und Speicher für größere Anwendungen. Ein Vorteil, der von Anfängern oft unterschätzt wird, denn gerade Einsteiger schreiben nicht unbedingt besonders kompakten Code. Ein kleiner Speicher, wie der des ATmega8, wäre da schneller am Ende, als man denkt. Auch die Portanzahl ist bei ATmega8-Boards recht mager, so dass man oft bei Verwendung eines [[LCD]] und wenigen Sensoren schon keine weiteren Anschlussmöglichkeiten mehr besitzt. Daher empfehle ich mit einem [[ATmega32]] zu beginnen. Das ist vielleicht ein paar Euro teurer, aber dafür erspart man sich oft den Kauf eines weiteren Boards, weil man doch vieles mehr anschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipp: Der ATmega32 ist nicht mehr ganz taufrisch, es existieren inzwischen zwei Nachfolgegenerationen: ATmega324 und ATmega324A. Für Neuentwicklungen ist es daher sinnvoll, gleich den aktuellen '''ATmega324A''' einzusetzen, da dieser mehr Funktionen bietet, weniger Strom verbraucht, eine höhere Rechenleistung besitzt und in der Regel deutlich weniger kostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausbauwunsch|Vielleicht noch ein klein wenig über Arduino Boards}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auch an die Zukunft denken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil von [[RN-Control]] besteht darin, dass alle Stecker und Anschlüsse &amp;amp;ndash; ja sogar die Platinenmaße &amp;amp;ndash; nach den [[RN-Definitionen]] vereinheitlicht sind. Somit lassen sich Ergänzungen und Zusatzboards einfach ohne zusätzliche Adapter kombinieren. Inzwischen gibt es zahlreiche RN-Boards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Bastler mal einen Fehler und [[RN-Control]] wird beschädigt, so können defekte Teile einfach aus der Fassung gezogen und durch neue ersetzt werden. &lt;br /&gt;
Und da man RN-Control wahlweise in C, Assembler oder Basic ([[Bascom]]) programmieren kann, kann man je nach Wissensstand seine Lieblingssprache wählen. Je nach Wissensstand kann man RN-Control auch fertig aufgebaut, als Bausatz oder nur als Platine erwerben.&lt;br /&gt;
Durch die weite Verbreitung von [[RN-Control]] findet man im Roboternetz auch schnell erhebliche Unterstützung, ein Umstand der für Einsteiger sehr wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wenn man sich für ein Board entscheiden will, sollte man also folgende Fragen stellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[RN-Control]] ist sicherlich ein empfehlenswertes Board für viele Aufgaben, sonst würde es nicht so oft eingesetzt. Aber natürlich gibt es auf dem Markt noch zahlreiche andere gute Boards. Entscheidend ist letztlich auch, wie gut das Board zur Aufgabenstellung passt. Dazu habe ich einige wichtige Kriterien als Fragen zusammengestellt. Wenn man sich diese Fragen zu jedem Board stellt, das man im Auge hat, wird man sicherlich das optimale finden. Je nach Situation können die Fragen durchaus zu ganz verschiedenen Lösungen führen. Hilfreich kann dazu auch das Linkverzeichis im Roboternetz sein. Dort findet man zahlreiche Bezugsquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Blauetabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
# Reicht die Rechenleistung dieses Boards?&lt;br /&gt;
# Hat das Board genügend Speicher?&lt;br /&gt;
# Ist der Controller auswechselbar, vielleicht später durch einen größeren?&lt;br /&gt;
# Hat das Board genügend Ports (I/O) Leitungen?&lt;br /&gt;
# Welche Zusatzbauelemente brauche ich für mein Vorhaben, und was kostet es insgesamt?&lt;br /&gt;
# Lassen sich einzelne Teile des Boards selbst reparieren (bei Boards mit [[SMD]] oder ungesockelten ICs ist das kaum machbar)?&lt;br /&gt;
# Sind Klemmen für Sensoren und Aktoren vorhanden oder brauche ich weitere Adapter?&lt;br /&gt;
# In welchen Sprachen kann und will ich das Board programmieren?&lt;br /&gt;
# Sind die Entwicklungsumgebungen / Compiler kostenlos?&lt;br /&gt;
# Kann/Will ich das Board nur zum experimentieren oder auch für Anwendungen nutzen? &lt;br /&gt;
# Sind die Anschlüsse kompatibel zu Erweiterungen?&lt;br /&gt;
# Sind Schaltpläne und Bestückungspläne erhältlich?&lt;br /&gt;
# Gibt es für mein Projekt Akkus in der richtigen Größe, welche zur Betriebsspannung passen? &lt;br /&gt;
# Findet man in gängigen Foren und im Roboternetz genügend Unterstützung?&lt;br /&gt;
# Gibt es Literatur, die sich mit Board oder den Entwicklungssystemen befassen?&lt;br /&gt;
# Eignen sich die Maße des Boards für mein Projekt?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor Frank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Microcontroller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robotikeinstieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Atmel]]&lt;br /&gt;
*[[AVR-ISP Programmierkabel]]&lt;br /&gt;
*[[RN-Control]]&lt;br /&gt;
*[[AVR-Einstieg leicht gemacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=cGtC7e44abA&amp;amp;feature=plcp&amp;amp;context=C37e7441UDOEgsToPDskJmsEAf0l4u9UVXLqURe7ID Neu - Video zu AVR Experimentierboard RN-AVR Universal]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ehajo</name></author>	</entry>

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