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		<title>RN-Wissen.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-11T20:44:54Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen&amp;diff=15301</id>
		<title>Akku-Grundlagen</title>
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				<updated>2009-08-31T01:27:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Cmock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Artikel wird versucht, einen Einstieg in die etwas&lt;br /&gt;
unübersichtliche Welt der Akkus zu geben. Bei der Leserin und dem&lt;br /&gt;
Leser werden dabei Grundbegriffe der Elektrotechnik vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist eigentlich ein Akku?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Akku (kurz für &amp;quot;Akkumulator&amp;quot;) ist ein wiederaufladbarer&lt;br /&gt;
elektrischer Energiespeicher. Beim Laden wird die elektrische Energie&lt;br /&gt;
in chemische Energie umgewandelt, beim Entladen wird aus der Chemie&lt;br /&gt;
wieder Elektrik. Einmal laden und wieder entladen ist ein &amp;quot;Zyklus&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und Akkus halten je nach Art und Behandlung 100 bis ca. 1000 Zyklen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Batterie (&amp;quot;Primärzelle&amp;quot;) hingegen wandelt zwar beim Entladen auch&lt;br /&gt;
chemische in elektrische Energie um, läßt sich aber nicht wieder&lt;br /&gt;
aufladen, muß also nach Entnahme der Energie weggeworfen (bzw zu einer&lt;br /&gt;
entsprechenden Sammelstelle gebracht) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkus verwendet man einerseits, weil sie auf Dauer kostengünstiger&lt;br /&gt;
sind als Batterien, andererseits, weil sie höhere Ströme abgeben&lt;br /&gt;
können als Batterien (Nickel- und Lithium-Akkus) oder weil sie bei&lt;br /&gt;
gleicher Energiemenge kleiner und leichter sind als Batterien&lt;br /&gt;
(Lithium-Akkus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundbegriffe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zelle/Pack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zelle ist die kleinste Einheit eines Akkus. Da die Spannung einer einzelnen Zelle bei den meisten Akkutypen nicht für den praktischen Einsatz reicht&lt;br /&gt;
(z.B. 1,2V bei Ni*-Akkus), werden mehrere Zellen zu einem &amp;quot;Pack&amp;quot; in&lt;br /&gt;
Reihe geschaltet. Die Gesamtspannung ergibt sich dann aus der Anzahl&lt;br /&gt;
der Zellen mal der Zellenspannung: ein Pack aus 6 NiMH-Zellen hat eine&lt;br /&gt;
Nennspannung von 7,2V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapazität===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapazität eines Akkus wird in Ah (Ampere-Stunden) oder mAh&lt;br /&gt;
(Milliampere-Stunden) angegeben. Sie besagt, wie lange der Akku den&lt;br /&gt;
entsprechenden Strom liefern kann: Ein Akku mit 2Ah (=2000mAh) kann&lt;br /&gt;
also ein Gerät, das 200mA Strom aufnimmt, 10 Stunden lang betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, daß bei höheren Strömen i.A. weniger Kapazität&lt;br /&gt;
entnommen werden kann als bei niedrigeren Strömen (besonders&lt;br /&gt;
ausgeprägt ist dies bei Bleiakkus), und daß die Hersteller die&lt;br /&gt;
Kapazität für verschiedene Entladedauern bzw. Stromstärken angeben.&lt;br /&gt;
Ein Akku, der mit 2Ah bei einem Strom von 1A angegeben ist, sollte&lt;br /&gt;
also diesen Strom wirklich 2 Stunden lang liefern können, während dies&lt;br /&gt;
bei einem Akku, der mit 2Ah bei 100mA angegeben ist, nicht so sein&lt;br /&gt;
muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;C&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;C&amp;quot; ist derjenige Strom, der der Kapazität dividiert durch eine Stunde&lt;br /&gt;
entspricht; diese Angabe wird oft für Lade- und Entladeströme&lt;br /&gt;
verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn für einen 2000mAh-Akku angegeben ist, er könne mit 5C&lt;br /&gt;
entladen und mit 2C geladen werden, ist C = 2000mAh/1h = 2A, er kann&lt;br /&gt;
also mit (bis zu) 10A entladen und mit (bis zu) 4A geladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spannungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Nennspannung&amp;quot; eines Akkus ist eine nominelle Angabe, in&lt;br /&gt;
Wirklichkeit liegt die Spannung eines vollgeladenen Akkus deutlich&lt;br /&gt;
darüber, gegen Ende der Entladung deutlich darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entladeschlußspannung ist diejenige Spannung, unter die man den&lt;br /&gt;
Akku nicht entladen sollte; einerseits würde durch ein weiteres&lt;br /&gt;
Entladen kaum mehr Kapazität gewonnen, andererseits können Blei- und&lt;br /&gt;
Lithiumakkus bei Unterschreiten der angegebenen Entladeschlußspannung&lt;br /&gt;
Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschlußspannung wiederum ist diejenige Spannung, die man beim&lt;br /&gt;
Laden des Akkus nicht überschreiten sollte; sie ist nicht bei allen&lt;br /&gt;
Akkutypen relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenwiderstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenwiderstand ist der (theoretische) elektrische Widerstand im&lt;br /&gt;
Inneren eines Akkus. Bei einem Akku mit hohem Innenwiderstand sinkt&lt;br /&gt;
bei hoher Stromentnahme die Spannung stärker als bei einem Akku mit&lt;br /&gt;
niedrigerem Innenwiderstand. Wenn man z.B. an einem Akku mit 40mOhm&lt;br /&gt;
Innenwiderstand einen uC mit einer LED betreibt, die zusammen 40mA&lt;br /&gt;
brauchen, wird die Spannung um 1,6mV sinken.&lt;br /&gt;
Bei Betrieb eines Motors mit 10A Stromaufnahme hingegen sinkt die&lt;br /&gt;
Klemmenspannung am Akku schon um 0,4V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arten von Akkus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Robotik sind folgende Arten von Akkus relevant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiCd (Nickel-Cadmium)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Akkus sind die &amp;quot;älteste&amp;quot; Energiequelle der Modellbauszene und&lt;br /&gt;
dort auch immer noch im Einsatz, da sie sehr hohe Ströme (zig Ampere)&lt;br /&gt;
liefern können. Wo diese hohen Ströme nicht notwendig sind, sind sie&lt;br /&gt;
wegen geringerer Kapazität und wegen des verwendeten Schwermetalls&lt;br /&gt;
Cadmium von NiMH abgelöst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Zellen kommen in den üblichen Batterie-Baugrößen (AA, AAA, C,&lt;br /&gt;
D...) vor, im Modellbaubereich aber auch in diversen anderen&lt;br /&gt;
zylindrischen Bauformen, aus denen sich Packs in verschiedenen Formen&lt;br /&gt;
zusammenstellen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung bei NiCd-Akkus beträgt 1,2V, die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung üblicherweise 0,9V-1,0V. Als Ladeverfahren kommt&lt;br /&gt;
zeitgesteuertes Laden, temperaturgesteuertes Laden oder das&lt;br /&gt;
-dU-Verfahren zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiMH (Nickel-Metallhydrid)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus sind die Nachfolger der NiCd-Akkus und haben diese, wenn es&lt;br /&gt;
nicht um extreme Hochstromanwendungen geht, ersetzt. Sie haben bei&lt;br /&gt;
gleicher Baugröße etwa die doppelte Kapazität und kommen ohne das&lt;br /&gt;
schädliche Cadmium aus. Auch NiMH-Akkus liefern recht hohe Ströme und&lt;br /&gt;
weisen einen deutlich geringeren Innenwiderstand als gleichgroße&lt;br /&gt;
Batterien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus kommen in denselben Bauformen wie NiCd-Akkus vor, auch&lt;br /&gt;
Nenn- und Entladeschlußspannung sowie Ladeverfahren sind identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blei-Akkus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blei-Akkus basieren auf Blei und Schwefelsäure, sind recht schwer,&lt;br /&gt;
dafür aber preisgünstig, einfach zu laden und (je nach Ausführung) sehr&lt;br /&gt;
hochstromfähig, bis zu vielen hundert Ampere in Starterbatterien für&lt;br /&gt;
Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren verschiedene Arten von Bleiakkus, im wesentlichen&lt;br /&gt;
reduziert sich das in der Praxis aber auf solche mit flüssigem&lt;br /&gt;
Elektrolyten (wie die klassische Autobatterie), die man&lt;br /&gt;
naheliegenderweise nur stehend betreiben sollte, und solche mit&lt;br /&gt;
Gel-Elektrolyten (&amp;quot;Blei-Gel&amp;quot;, &amp;quot;AGM&amp;quot;, ...), die lageunabhängig zu&lt;br /&gt;
betreiben sind. Bei den Akkus mit flüssigem Elektrolyten gibt es noch&lt;br /&gt;
die Unterscheidung in &amp;quot;Wartungsfrei&amp;quot; und &amp;quot;nicht Wartungsfrei&amp;quot;, bei den&lt;br /&gt;
nicht-wartungsfreien kann man (destilliertes/entmineralisiertes)&lt;br /&gt;
Wasser nachfüllen, wenn sich der Flüssigkeitsstand wegen Überladung&lt;br /&gt;
reduziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiakkus werden im wesentlichen in Quaderform gebaut und kommen&lt;br /&gt;
(jedenfalls im für uns relevanten Bereich) nicht als Einzelzellen vor,&lt;br /&gt;
sondern nur als Pack; allerdings heißt das &amp;quot;Pack&amp;quot; bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
&amp;quot;Batterie&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung pro Zelle beträgt 2V, die Entladeschlußspannung um&lt;br /&gt;
die 1,8V und die Ladeschlußspannung je nach Bauart bis 2,4V. Als&lt;br /&gt;
Ladeverfahren wird spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet&lt;br /&gt;
(&amp;quot;CCCV&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapazitäten bei Blei-Akkus werden oft auf Basis einer zwanzigstündigen&lt;br /&gt;
Entladedauer angegeben, bei einer Entladung mit höheren Strömen steht&lt;br /&gt;
dann deutlich weniger Kapazität zur Verfügung (&amp;quot;Peukert-Effekt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===LiIon (Lithium-Ionen) und LiPo (Lithium-Polymer)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-basierte Akkus sind in den letzten Jahren marktreif geworden&lt;br /&gt;
und aus der Welt der Handys und Notebooks nicht mehr wegzudenken. Sie&lt;br /&gt;
bieten, sowohl nach Gewicht als auch nach Volumen, die höchste&lt;br /&gt;
Energiedichte aller Akkutypen, sind hochstromfähig und daher&lt;br /&gt;
besonders bei Modellfliegern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus werden in allen möglichen Bauformen angeboten, von&lt;br /&gt;
zylindrischen Zellen (allerdings nicht in den üblichen Batteriegrößen)&lt;br /&gt;
bis zu flachen, tütenförmigen Formen. Im Modellbauhandel erhält man&lt;br /&gt;
sowohl Einzelzellen wie fertige Packs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus (ausgenommen die neuen LiFePo-Akkus) sind recht&lt;br /&gt;
empfindlich, was Über- und Unterschreiten der Spannungsgrenzen,&lt;br /&gt;
Überschreiten der spezifizierten Lade- und Entladeströme und&lt;br /&gt;
mechanische Beschädigung angeht; sie können brennen und sogar&lt;br /&gt;
explodieren. Da gerade die Ladeschlußspannungen auf wenige Millivolt&lt;br /&gt;
exakt eingehalten werden müssen, ist beim Laden von Packs ein sog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Balancer&amp;quot; sehr empfehlenswert, der die Spannungen der einzelnen&lt;br /&gt;
Zellen im Pack überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung von Lithium-Akkus liegt je nach Untertyp bei&lt;br /&gt;
3,6V-3,7V, die Ladeschlußspannung bei 4,1V-4,2V und die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung bei um die 3V. Als Ladeverfahren wird&lt;br /&gt;
spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ladeverfahren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeitgesteuerte Laden ist die primitivste Art, einen Akku zu laden,&lt;br /&gt;
es kommt vor allem bei billigen &amp;quot;Ladegeräten&amp;quot; für Ni*-Akkus zum&lt;br /&gt;
Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Verfahren wird die Kapazität des Akkus durch den Ladestrom&lt;br /&gt;
dividiert, ein Faktor für die Ladeverluste dazumultipliziert, und&lt;br /&gt;
daraus ergibt sich die Zeit, in der der Akku voll sein sollte und das&lt;br /&gt;
Ladegerät abschaltet oder (Geiz ist geil!) der Benutzer es abstecken&lt;br /&gt;
sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am weitesten verbreitet ist dabei das &amp;quot;C/10&amp;quot;-Laden: ein Akku mit&lt;br /&gt;
2000mAh würde also mit 200mA geladen, und zwar für 14 Stunden (der&lt;br /&gt;
o.g. Faktor wird im Allgemeinen mit 1,4 angesetzt). C/10 wird deshalb&lt;br /&gt;
verwendet, weil NiCd-Akkus ein Überladen mit diesem Strom meistens&lt;br /&gt;
endlos überstehen; bei NiMh-Akkus ist das nicht unbedingt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei diesem Ladeverfahren ist, daß es davon ausgeht, daß&lt;br /&gt;
der Akku erstens bei Ladebeginn leer ist und zweitens eine bekannte&lt;br /&gt;
Kapazität hat, was bei älteren Akkus nicht der Fall ist. Das Risiko, den Akku zu überladen und dadurch zu schädigen, ist also hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Temperaturgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das temperaturgesteuerte Laden wird für Ni*-Akkus verwendet und&lt;br /&gt;
basiert auf dem Umstand, daß am Ende des Ladevorganges die in den Akku&lt;br /&gt;
eingespeiste Energie nicht mehr chemisch umgewandelt, sondern zu Hitze&lt;br /&gt;
wird; die Temperaturerhöhung wird gemessen und bei Überschreiten eines&lt;br /&gt;
Schwellwertes wird der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ladeverfahren funktioniert bei mittleren bis hohen Ladeströmen&lt;br /&gt;
prinzipiell zuverlässig und kann auch mit wechselnden Ladezuständen&lt;br /&gt;
und Kapazitäten umgehen, es muß allerdings gewährleistet sein, daß der&lt;br /&gt;
Temperaturfühler guten Kontakt zu den Zellen hat und die Temperatur&lt;br /&gt;
nicht z.B. durch Luftzug verfälscht wird. Am besten funktioniert das&lt;br /&gt;
Verfahren mit Akkupacks, in denen ein Fühler eingebaut ist, etwa in&lt;br /&gt;
den Packs mancher Akkuschrauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===-dU===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;-dU&amp;quot;-Verfahren wird für Ni*-Akkus verwendet und macht sich den&lt;br /&gt;
Umstand zunutze, daß die Spannung eines Akkus gegen Ende des Ladens&lt;br /&gt;
erst ansteigt, um dann wieder zurückzugehen; dieses Zurückgehen ist&lt;br /&gt;
das &amp;quot;negative Delta U&amp;quot;, nach dem das Verfahren benannt ist und das&lt;br /&gt;
erkannt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren funktioniert bei unterschiedlichen Ladezuständen und&lt;br /&gt;
Kapazitäten und ist ''State of the Art'' bei hochwertigen Ladegeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch bei -dU ist der Umstand, daß die Spannungsspitze bei&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus recht gering ausfällt, insbesondere bei niedrigen&lt;br /&gt;
Ladeströmen (&amp;lt;C/2); das Laden von NiMH-Akkus in älteren Ladegeräten,&lt;br /&gt;
die für NiCd ausgelegt sind, wird daher nicht immer zuverlässig&lt;br /&gt;
beendet. Auch das Laden von Akkupacks ist um so problematischer, je&lt;br /&gt;
mehr Zellen diese beinhalten und je unterschiedlicher die Kapazitäten&lt;br /&gt;
dieser Zellen sind: wenn die Zellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten&lt;br /&gt;
vollgeladen sind, &amp;quot;verschleift&amp;quot; sich die Spannungsspitze u.U. so, daß&lt;br /&gt;
sie nicht mehr erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CCCV/Spannungsbegrenztes Konstantstromladen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lithium- und Bleiakkus kommt dieses Verfahren zum Einsatz. Es&lt;br /&gt;
hat zwei Parameter: den max. Ladestrom und die Ladeschlußspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ladevorganges liegt die Akkuspannung unterhalb der&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung, es wird mit dem maximalen Ladestrom geladen. Bei&lt;br /&gt;
Erreichen der Ladeschlußspannung wird der Strom sukzessive reduziert,&lt;br /&gt;
um den Akku genau auf der Ladeschlußspannung zu halten, fällt der&lt;br /&gt;
Strom dann unter einen Mindestwert, ist der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich bei diesem Ladeverfahren ist die korrekte&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung: bei Lithium-Akkus ist sie von der konkreten Bauart&lt;br /&gt;
abhängig und muß auf wenige mV genau eingehalten werden, bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
ist sie von der Bauart und der Temperatur abhängig, dafür nicht so&lt;br /&gt;
exakt einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Cmock|Cmock]] 03:27, 31. Aug 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cmock</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen&amp;diff=15300</id>
		<title>Akku-Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen&amp;diff=15300"/>
				<updated>2009-08-31T01:25:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Cmock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Artikel wird versucht, einen Einstieg in die etwas&lt;br /&gt;
unübersichtliche Welt der Akkus zu geben. Bei der Leserin und dem&lt;br /&gt;
Leser werden dabei Grundbegriffe der Elektrotechnik vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist eigentlich ein Akku?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Akku (kurz für &amp;quot;Akkumulator&amp;quot;) ist ein wiederaufladbarer&lt;br /&gt;
elektrischer Energiespeicher. Beim Laden wird die elektrische Energie&lt;br /&gt;
in chemische Energie umgewandelt, beim Entladen wird aus der Chemie&lt;br /&gt;
wieder Elektrik. Einmal laden und wieder entladen ist ein &amp;quot;Zyklus&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und Akkus halten je nach Art und Behandlung 100 bis ca. 1000 Zyklen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Batterie (&amp;quot;Primärzelle&amp;quot;) hingegen wandelt zwar beim Entladen auch&lt;br /&gt;
chemische in elektrische Energie um, läßt sich aber nicht wieder&lt;br /&gt;
aufladen, muß also nach Entnahme der Energie weggeworfen (bzw zu einer&lt;br /&gt;
entsprechenden Sammelstelle gebracht) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkus verwendet man einerseits, weil sie auf Dauer kostengünstiger&lt;br /&gt;
sind als Batterien, andererseits, weil sie höhere Ströme abgeben&lt;br /&gt;
können als Batterien (Nickel- und Lithium-Akkus) oder weil sie bei&lt;br /&gt;
gleicher Energiemenge kleiner und leichter sind als Batterien&lt;br /&gt;
(Lithium-Akkus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundbegriffe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zelle/Pack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zelle ist die kleinste Einheit eines Akkus. Da die Spannung einer einzelnen Zelle bei den meisten Akkutypen nicht für den praktischen Einsatz reicht&lt;br /&gt;
(z.B. 1,2V bei Ni*-Akkus), werden mehrere Zellen zu einem &amp;quot;Pack&amp;quot; in&lt;br /&gt;
Reihe geschaltet. Die Gesamtspannung ergibt sich dann aus der Anzahl&lt;br /&gt;
der Zellen mal der Zellenspannung: ein Pack aus 6 NiMH-Zellen hat eine&lt;br /&gt;
Nennspannung von 7,2V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapazität===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapazität eines Akkus wird in Ah (Ampere-Stunden) oder mAh&lt;br /&gt;
(Milliampere-Stunden) angegeben. Sie besagt, wie lange der Akku den&lt;br /&gt;
entsprechenden Strom liefern kann: Ein Akku mit 2Ah (=2000mAh) kann&lt;br /&gt;
also ein Gerät, das 200mA Strom aufnimmt, 10 Stunden lang betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, daß bei höheren Strömen i.A. weniger Kapazität&lt;br /&gt;
entnommen werden kann als bei niedrigeren Strömen (besonders&lt;br /&gt;
ausgeprägt ist dies bei Bleiakkus), und daß die Hersteller die&lt;br /&gt;
Kapazität für verschiedene Entladedauern bzw. Stromstärken angeben.&lt;br /&gt;
Ein Akku, der mit 2Ah bei einem Strom von 1A angegeben ist, sollte&lt;br /&gt;
also diesen Strom wirklich 2 Stunden lang liefern können, während dies&lt;br /&gt;
bei einem Akku, der mit 2Ah bei 100mA angegeben ist, nicht so sein&lt;br /&gt;
muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;C&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;C&amp;quot; ist derjenige Strom, der der Kapazität dividiert durch eine Stunde&lt;br /&gt;
entspricht; diese Angabe wird oft für Lade- und Entladeströme&lt;br /&gt;
verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn für einen 2000mAh-Akku angegeben ist, er könne mit 5C&lt;br /&gt;
entladen und mit 2C geladen werden, ist C = 2000mAh/1h = 2A, er kann&lt;br /&gt;
also mit (bis zu) 10A entladen und mit (bis zu) 4A geladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spannungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Nennspannung&amp;quot; eines Akkus ist eine nominelle Angabe, in&lt;br /&gt;
Wirklichkeit liegt die Spannung eines vollgeladenen Akkus deutlich&lt;br /&gt;
darüber, gegen Ende der Entladung deutlich darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entladeschlußspannung ist diejenige Spannung, unter die man den&lt;br /&gt;
Akku nicht entladen sollte; einerseits würde durch ein weiteres&lt;br /&gt;
Entladen kaum mehr Kapazität gewonnen, andererseits können Blei- und&lt;br /&gt;
Lithiumakkus bei Unterschreiten der angegebenen Entladeschlußspannung&lt;br /&gt;
Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschlußspannung wiederum ist diejenige Spannung, die man beim&lt;br /&gt;
Laden des Akkus nicht überschreiten sollte; sie ist nicht bei allen&lt;br /&gt;
Akkutypen relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenwiderstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenwiderstand ist der (theoretische) elektrische Widerstand im&lt;br /&gt;
Inneren eines Akkus. Bei einem Akku mit hohem Innenwiderstand sinkt&lt;br /&gt;
bei hoher Stromentnahme die Spannung stärker als bei einem Akku mit&lt;br /&gt;
niedrigerem Innenwiderstand. Wenn man z.B. an einem Akku mit 40mOhm&lt;br /&gt;
Innenwiderstand einen uC mit einer LED betreibt, die zusammen 40mA&lt;br /&gt;
brauchen, wird die Spannung um 1,6mV sinken.&lt;br /&gt;
Bei Betrieb eines Motors mit 10A Stromaufnahme hingegen sinkt die&lt;br /&gt;
Klemmenspannung am Akku schon um 0,4V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arten von Akkus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Robotik sind folgende Arten von Akkus relevant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiCd (Nickel-Cadmium)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Akkus sind die &amp;quot;älteste&amp;quot; Energiequelle der Modellbauszene und&lt;br /&gt;
dort auch immer noch im Einsatz, da sie sehr hohe Ströme (zig Ampere)&lt;br /&gt;
liefern können. Wo diese hohen Ströme nicht notwendig sind, sind sie&lt;br /&gt;
wegen geringerer Kapazität und wegen des verwendeten Schwermetalls&lt;br /&gt;
Cadmium von NiMH abgelöst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Zellen kommen in den üblichen Batterie-Baugrößen (AA, AAA, C,&lt;br /&gt;
D...) vor, im Modellbaubereich aber auch in diversen anderen&lt;br /&gt;
zylindrischen Bauformen, aus denen sich Packs in verschiedenen Formen&lt;br /&gt;
zusammenstellen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung bei NiCd-Akkus beträgt 1,2V, die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung üblicherweise 0,9V-1,0V. Als Ladeverfahren kommt&lt;br /&gt;
zeitgesteuertes Laden, temperaturgesteuertes Laden oder das&lt;br /&gt;
-dU-Verfahren zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiMH (Nickel-Metallhydrid)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus sind die Nachfolger der NiCd-Akkus und haben diese, wenn es&lt;br /&gt;
nicht um extreme Hochstromanwendungen geht, ersetzt. Sie haben bei&lt;br /&gt;
gleicher Baugröße etwa die doppelte Kapazität und kommen ohne das&lt;br /&gt;
schädliche Cadmium aus. Auch NiMH-Akkus liefern recht hohe Ströme und&lt;br /&gt;
weisen einen deutlich geringeren Innenwiderstand als gleichgroße&lt;br /&gt;
Batterien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus kommen in denselben Bauformen wie NiCd-Akkus vor, auch&lt;br /&gt;
Nenn- und Entladeschlußspannung sowie Ladeverfahren sind identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blei-Akkus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blei-Akkus basieren auf Blei und Schwefelsäure, sind recht schwer,&lt;br /&gt;
dafür aber preisgünstig, einfach zu laden und (je nach Ausführung) sehr&lt;br /&gt;
hochstromfähig, bis zu vielen hundert Ampere in Starterbatterien für&lt;br /&gt;
Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren verschiedene Arten von Bleiakkus, im wesentlichen&lt;br /&gt;
reduziert sich das in der Praxis aber auf solche mit flüssigem&lt;br /&gt;
Elektrolyten (wie die klassische Autobatterie), die man&lt;br /&gt;
naheliegenderweise nur stehend betreiben sollte, und solche mit&lt;br /&gt;
Gel-Elektrolyten (&amp;quot;Blei-Gel&amp;quot;, &amp;quot;AGM&amp;quot;, ...), die lageunabhängig zu&lt;br /&gt;
betreiben sind. Bei den Akkus mit flüssigem Elektrolyten gibt es noch&lt;br /&gt;
die Unterscheidung in &amp;quot;Wartungsfrei&amp;quot; und &amp;quot;nicht Wartungsfrei&amp;quot;, bei den&lt;br /&gt;
nicht-wartungsfreien kann man (destilliertes/entmineralisiertes)&lt;br /&gt;
Wasser nachfüllen, wenn sich der Flüssigkeitsstand wegen Überladung&lt;br /&gt;
reduziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiakkus werden im wesentlichen in Quaderform gebaut und kommen&lt;br /&gt;
(jedenfalls im für uns relevanten Bereich) nicht als Einzelzellen vor,&lt;br /&gt;
sondern nur als Pack; allerdings heißt das &amp;quot;Pack&amp;quot; bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
&amp;quot;Batterie&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung pro Zelle beträgt 2V, die Entladeschlußspannung um&lt;br /&gt;
die 1,8V und die Ladeschlußspannung je nach Bauart bis 2,4V. Als&lt;br /&gt;
Ladeverfahren wird spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet&lt;br /&gt;
(&amp;quot;CCCV&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapazitäten bei Blei-Akkus werden oft auf Basis einer zwanzigstündigen&lt;br /&gt;
Entladedauer angegeben, bei einer Entladung mit höheren Strömen steht&lt;br /&gt;
dann deutlich weniger Kapazität zur Verfügung (&amp;quot;Peukert-Effekt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===LiIon (Lithium-Ionen) und LiPo (Lithium-Polymer)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-basierte Akkus sind in den letzten Jahren marktreif geworden&lt;br /&gt;
und aus der Welt der Handys und Notebooks nicht mehr wegzudenken. Sie&lt;br /&gt;
bieten, sowohl nach Gewicht als auch nach Volumen, die höchste&lt;br /&gt;
Energiedichte aller Akkutypen, sind hochstromfähig und daher&lt;br /&gt;
besonders bei Modellfliegern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus werden in allen möglichen Bauformen angeboten, von&lt;br /&gt;
zylindrischen Zellen (allerdings nicht in den üblichen Batteriegrößen)&lt;br /&gt;
bis zu flachen, tütenförmigen Formen. Im Modellbauhandel erhält man&lt;br /&gt;
sowohl Einzelzellen wie fertige Packs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus (ausgenommen die neuen LiFePo-Akkus) sind recht&lt;br /&gt;
empfindlich, was Über- und Unterschreiten der Spannungsgrenzen,&lt;br /&gt;
Überschreiten der spezifizierten Lade- und Entladeströme und&lt;br /&gt;
mechanische Beschädigung angeht; sie können brennen und sogar&lt;br /&gt;
explodieren. Da gerade die Ladeschlußspannungen auf wenige Millivolt&lt;br /&gt;
exakt eingehalten werden müssen, ist beim Laden von Packs ein sog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Balancer&amp;quot; sehr empfehlenswert, der die Spannungen der einzelnen&lt;br /&gt;
Zellen im Pack überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung von Lithium-Akkus liegt je nach Untertyp bei&lt;br /&gt;
3,6V-3,7V, die Ladeschlußspannung bei 4,1V-4,2V und die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung bei um die 3V. Als Ladeverfahren wird&lt;br /&gt;
spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ladeverfahren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeitgesteuerte Laden ist die primitivste Art, einen Akku zu laden,&lt;br /&gt;
es kommt vor allem bei billigen &amp;quot;Ladegeräten&amp;quot; für Ni*-Akkus zum&lt;br /&gt;
Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Verfahren wird die Kapazität des Akkus durch den Ladestrom&lt;br /&gt;
dividiert, ein Faktor für die Ladeverluste dazumultipliziert, und&lt;br /&gt;
daraus ergibt sich die Zeit, in der der Akku voll sein sollte und das&lt;br /&gt;
Ladegerät abschaltet oder (Geiz ist geil!) der Benutzer es abstecken&lt;br /&gt;
sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am weitesten verbreitet ist dabei das &amp;quot;C/10&amp;quot;-Laden: ein Akku mit&lt;br /&gt;
2000mAh würde also mit 200mA geladen, und zwar für 14 Stunden (der&lt;br /&gt;
o.g. Faktor wird im Allgemeinen mit 1,4 angesetzt). C/10 wird deshalb&lt;br /&gt;
verwendet, weil NiCd-Akkus ein Überladen mit diesem Strom meistens&lt;br /&gt;
endlos überstehen; bei NiMh-Akkus ist das nicht unbedingt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei diesem Ladeverfahren ist, daß es davon ausgeht, daß&lt;br /&gt;
der Akku erstens bei Ladebeginn leer ist und zweitens eine bekannte&lt;br /&gt;
Kapazität hat, was bei älteren Akkus nicht der Fall ist. Das Risiko, den Akku zu überladen und dadurch zu schädigen, ist also hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Temperaturgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das temperaturgesteuerte Laden wird für Ni*-Akkus verwendet und&lt;br /&gt;
basiert auf dem Umstand, daß am Ende des Ladevorganges die in den Akku&lt;br /&gt;
eingespeiste Energie nicht mehr chemisch umgewandelt, sondern zu Hitze&lt;br /&gt;
wird; die Temperaturerhöhung wird gemessen und bei Überschreiten eines&lt;br /&gt;
Schwellwertes wird der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ladeverfahren funktioniert bei mittleren bis hohen Ladeströmen&lt;br /&gt;
prinzipiell zuverlässig und kann auch mit wechselnden Ladezuständen&lt;br /&gt;
und Kapazitäten umgehen, es muß allerdings gewährleistet sein, daß der&lt;br /&gt;
Temperaturfühler guten Kontakt zu den Zellen hat und die Temperatur&lt;br /&gt;
nicht z.B. durch Luftzug verfälscht wird. Am besten funktioniert das&lt;br /&gt;
Verfahren mit Akkupacks, in denen ein Fühler eingebaut ist, etwa in&lt;br /&gt;
den Packs mancher Akkuschrauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===-dU===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;-dU&amp;quot;-Verfahren wird für Ni*-Akkus verwendet und macht sich den&lt;br /&gt;
Umstand zunutze, daß die Spannung eines Akkus gegen Ende des Ladens&lt;br /&gt;
erst ansteigt, um dann wieder zurückzugehen; dieses Zurückgehen ist&lt;br /&gt;
das &amp;quot;negative Delta U&amp;quot;, nach dem das Verfahren benannt ist und das&lt;br /&gt;
erkannt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren funktioniert bei unterschiedlichen Ladezuständen und&lt;br /&gt;
Kapazitäten und ist ''State of the Art'' bei hochwertigen Ladegeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch bei -dU ist der Umstand, daß die Spannungsspitze bei&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus recht gering ausfällt, insbesondere bei niedrigen&lt;br /&gt;
Ladeströmen (&amp;lt;C/2); das Laden von NiMH-Akkus in älteren Ladegeräten,&lt;br /&gt;
die für NiCd ausgelegt sind, wird daher nicht immer zuverlässig&lt;br /&gt;
beendet. Auch das Laden von Akkupacks ist um so problematischer, je&lt;br /&gt;
mehr Zellen diese beinhalten und je unterschiedlicher die Kapazitäten&lt;br /&gt;
dieser Zellen sind: wenn die Zellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten&lt;br /&gt;
vollgeladen sind, &amp;quot;verschleift&amp;quot; sich die Spannungsspitze u.U. so, daß&lt;br /&gt;
sie nicht mehr erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CCCV/Spannungsbegrenztes Konstantstromladen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lithium- und Bleiakkus kommt dieses Verfahren zum Einsatz. Es&lt;br /&gt;
hat zwei Parameter: den max. Ladestrom und die Ladeschlußspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ladevorganges liegt die Akkuspannung unterhalb der&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung, es wird mit dem maximalen Ladestrom geladen. Bei&lt;br /&gt;
Erreichen der Ladeschlußspannung wird der Strom sukzessive reduziert,&lt;br /&gt;
um den Akku genau auf der Ladeschlußspannung zu halten, fällt der&lt;br /&gt;
Strom dann unter einen Mindestwert, ist der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich bei diesem Ladeverfahren ist die korrekte&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung: bei Lithium-Akkus ist sie von der konkreten Bauart&lt;br /&gt;
abhängig und muß auf wenige mV genau eingehalten werden, bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
ist sie von der Bauart und der Temperatur abhängig, dafür nicht so&lt;br /&gt;
exakt einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cmock</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen&amp;diff=15299</id>
		<title>Akku-Grundlagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rn-wissen.de/wiki/index.php?title=Akku-Grundlagen&amp;diff=15299"/>
				<updated>2009-08-31T01:22:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Cmock: erste fassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In diesem Artikel wird versucht, einen Einstieg in die etwas&lt;br /&gt;
unübersichtliche Welt der Akkus zu geben. Bei der Leserin und dem&lt;br /&gt;
Leser werden dabei Grundbegriffe der Elektrotechnik vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist eigentlich ein Akku?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Akku (kurz für &amp;quot;Akkumulator&amp;quot;) ist ein wiederaufladbarer&lt;br /&gt;
elektrischer Energiespeicher. Beim Laden wird die elektrische Energie&lt;br /&gt;
in chemische Energie umgewandelt, beim Entladen wird aus der Chemie&lt;br /&gt;
wieder Elektrik. Einmal laden und wieder entladen ist ein &amp;quot;Zyklus&amp;quot;,&lt;br /&gt;
und Akkus halten je nach Art und Behandlung 100 bis ca. 1000 Zyklen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Batterie (&amp;quot;Primärzelle&amp;quot;) hingegen wandelt zwar beim Entladen auch&lt;br /&gt;
chemische in elektrische Energie um, läßt sich aber nicht wieder&lt;br /&gt;
aufladen, muß also nach Entnahme der Energie weggeworfen (bzw zu einer&lt;br /&gt;
entsprechenden Sammelstelle gebracht) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akkus verwendet man einerseits, weil sie auf Dauer kostengünstiger&lt;br /&gt;
sind als Batterien, andererseits, weil sie höhere Ströme abgeben&lt;br /&gt;
können als Batterien (Nickel- und Lithium-Akkus) oder weil sie bei&lt;br /&gt;
gleicher Energiemenge kleiner und leichter sind als Batterien&lt;br /&gt;
(Lithium-Akkus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundbegriffe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zelle/Pack===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zelle ist die kleinste Einheit eines Akkus. Da die Spannung einer einzelnen Zelle bei den meisten Akkutypen nicht für den praktischen Einsatz reicht&lt;br /&gt;
(z.B. 1,2V bei Ni*-Akkus), werden mehrere Zellen zu einem &amp;quot;Pack&amp;quot; in&lt;br /&gt;
Reihe geschaltet. Die Gesamtspannung ergibt sich dann aus der Anzahl&lt;br /&gt;
der Zellen mal der Zellenspannung: ein Pack aus 6 NiMH-Zellen hat eine&lt;br /&gt;
Nennspannung von 7,2V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapazität===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapazität eines Akkus wird in Ah (Ampere-Stunden) oder mAh&lt;br /&gt;
(Milliampere-Stunden) angegeben. Sie besagt, wie lange der Akku den&lt;br /&gt;
entsprechenden Strom liefern kann: Ein Akku mit 2Ah (=2000mAh) kann&lt;br /&gt;
also ein Gerät, das 200mA Strom aufnimmt, 10 Stunden lang betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, daß bei höheren Strömen i.A. weniger Kapazität&lt;br /&gt;
entnommen werden kann als bei niedrigeren Strömen (besonders&lt;br /&gt;
ausgeprägt ist dies bei Bleiakkus), und daß die Hersteller die&lt;br /&gt;
Kapazität für verschiedene Entladedauern bzw. Stromstärken angeben.&lt;br /&gt;
Ein Akku, der mit 2Ah bei einem Strom von 1A angegeben ist, sollte&lt;br /&gt;
also diesen Strom wirklich 2 Stunden lang liefern können, während dies&lt;br /&gt;
bei einem Akku, der mit 2Ah bei 100mA angegeben ist, nicht so sein&lt;br /&gt;
muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;quot;C&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;C&amp;quot; ist derjenige Strom, der der Kapazität dividiert durch eine Stunde&lt;br /&gt;
entspricht; diese Angabe wird oft für Lade- und Entladeströme&lt;br /&gt;
verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn für einen 2000mAh-Akku angegeben ist, er könne mit 5C&lt;br /&gt;
entladen und mit 2C geladen werden, ist C = 2000mAh/1h = 2A, er kann&lt;br /&gt;
also mit (bis zu) 10A entladen und mit (bis zu) 4A geladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spannungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Nennspannung&amp;quot; eines Akkus ist eine nominelle Angabe, in&lt;br /&gt;
Wirklichkeit liegt die Spannung eines vollgeladenen Akkus deutlich&lt;br /&gt;
darüber, gegen Ende der Entladung deutlich darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entladeschlußspannung ist diejenige Spannung, unter die man den&lt;br /&gt;
Akku nicht entladen sollte; einerseits würde durch ein weiteres&lt;br /&gt;
Entladen kaum mehr Kapazität gewonnen, andererseits können Blei- und&lt;br /&gt;
Lithiumakkus bei Unterschreiten der angegebenen Entladeschlußspannung&lt;br /&gt;
Schaden nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ladeschlußspannung wiederum ist diejenige Spannung, die man beim&lt;br /&gt;
Laden des Akkus nicht überschreiten sollte; sie ist nicht bei allen&lt;br /&gt;
Akkutypen relevant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Innenwiderstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenwiderstand ist der (theoretische) elektrische Widerstand im&lt;br /&gt;
Inneren eines Akkus. Bei einem Akku mit hohem Innenwiderstand sinkt&lt;br /&gt;
bei hoher Stromentnahme die Spannung stärker als bei einem Akku mit&lt;br /&gt;
niedrigerem Innenwiderstand. Wenn man z.B. an einem Akku mit 40mOhm&lt;br /&gt;
Innenwiderstand einen uC mit einer LED betreibt, die zusammen 40mA&lt;br /&gt;
brauchen, wird die Spannung um 1,6mV sinken.&lt;br /&gt;
Bei Betrieb eines Motors mit 10A Stromaufnahme hingegen sinkt die&lt;br /&gt;
Klemmenspannung am Akku schon um 0,4V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arten von Akkus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Robotik sind folgende Arten von Akkus relevant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiCd (Nickel-Cadmium)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Akkus sind die &amp;quot;älteste&amp;quot; Energiequelle der Modellbauszene und&lt;br /&gt;
dort auch immer noch im Einsatz, da sie sehr hohe Ströme (zig Ampere)&lt;br /&gt;
liefern können. Wo diese hohen Ströme nicht notwendig sind, sind sie&lt;br /&gt;
wegen geringerer Kapazität und wegen des verwendeten Schwermetalls&lt;br /&gt;
Cadmium von NiMH abgelöst worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiCd-Zellen kommen in den üblichen Batterie-Baugrößen (AA, AAA, C,&lt;br /&gt;
D...) vor, im Modellbaubereich aber auch in diversen anderen&lt;br /&gt;
zylindrischen Bauformen, aus denen sich Packs in verschiedenen Formen&lt;br /&gt;
zusammenstellen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung bei NiCd-Akkus beträgt 1,2V, die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung üblicherweise 0,9V-1,0V. Als Ladeverfahren kommt&lt;br /&gt;
zeitgesteuertes Laden, temperaturgesteuertes Laden oder das&lt;br /&gt;
-dU-Verfahren zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===NiMH (Nickel-Metallhydrid)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus sind die Nachfolger der NiCd-Akkus und haben diese, wenn es&lt;br /&gt;
nicht um extreme Hochstromanwendungen geht, ersetzt. Sie haben bei&lt;br /&gt;
gleicher Baugröße etwa die doppelte Kapazität und kommen ohne das&lt;br /&gt;
schädliche Cadmium aus. Auch NiMH-Akkus liefern recht hohe Ströme und&lt;br /&gt;
weisen einen deutlich geringeren Innenwiderstand als gleichgroße&lt;br /&gt;
Batterien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus kommen in denselben Bauformen wie NiCd-Akkus vor, auch&lt;br /&gt;
Nenn- und Entladeschlußspannung sowie Ladeverfahren sind identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blei-Akkus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blei-Akkus basieren auf Blei und Schwefelsäure, sind recht schwer,&lt;br /&gt;
dafür aber preisgünstig, einfach zu laden und (je nach Ausführung) sehr&lt;br /&gt;
hochstromfähig, bis zu vielen hundert Ampere in Starterbatterien für&lt;br /&gt;
Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren verschiedene Arten von Bleiakkus, im wesentlichen&lt;br /&gt;
reduziert sich das in der Praxis aber auf solche mit flüssigem&lt;br /&gt;
Elektrolyten (wie die klassische Autobatterie), die man&lt;br /&gt;
naheliegenderweise nur stehend betreiben sollte, und solche mit&lt;br /&gt;
Gel-Elektrolyten (&amp;quot;Blei-Gel&amp;quot;, &amp;quot;AGM&amp;quot;, ...), die lageunabhängig zu&lt;br /&gt;
betreiben sind. Bei den Akkus mit flüssigem Elektrolyten gibt es noch&lt;br /&gt;
die Unterscheidung in &amp;quot;Wartungsfrei&amp;quot; und &amp;quot;nicht Wartungsfrei&amp;quot;, bei den&lt;br /&gt;
nicht-wartungsfreien kann man (destilliertes/entmineralisiertes)&lt;br /&gt;
Wasser nachfüllen, wenn sich der Flüssigkeitsstand wegen Überladung&lt;br /&gt;
reduziert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiakkus werden im wesentlichen in Quaderform gebaut und kommen&lt;br /&gt;
(jedenfalls im für uns relevanten Bereich) nicht als Einzelzellen vor,&lt;br /&gt;
sondern nur als Pack; allerdings heißt das &amp;quot;Pack&amp;quot; bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
&amp;quot;Batterie&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung pro Zelle beträgt 2V, die Entladeschlußspannung um&lt;br /&gt;
die 1,8V und die Ladeschlußspannung je nach Bauart bis 2,4V. Als&lt;br /&gt;
Ladeverfahren wird spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet&lt;br /&gt;
(&amp;quot;CCCV&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapazitäten bei Blei-Akkus werden oft auf Basis einer zwanzigstündigen&lt;br /&gt;
Entladedauer angegeben, bei einer Entladung mit höheren Strömen steht&lt;br /&gt;
dann deutlich weniger Kapazität zur Verfügung (&amp;quot;Peukert-Effekt&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===LiIon (Lithium-Ionen) und LiPo (Lithium-Polymer)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-basierte Akkus sind in den letzten Jahren marktreif geworden&lt;br /&gt;
und aus der Welt der Handys und Notebooks nicht mehr wegzudenken. Sie&lt;br /&gt;
bieten, sowohl nach Gewicht als auch nach Volumen, die höchste&lt;br /&gt;
Energiedichte aller Akkutypen, sind hochstromfähig und daher&lt;br /&gt;
besonders bei Modellfliegern sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus werden in allen möglichen Bauformen angeboten, von&lt;br /&gt;
zylindrischen Zellen (allerdings nicht in den üblichen Batteriegrößen)&lt;br /&gt;
bis zu flachen, tütenförmigen Formen. Im Modellbauhandel erhält man&lt;br /&gt;
sowohl Einzelzellen wie fertige Packs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithium-Akkus (ausgenommen die neuen LiFePo-Akkus) sind recht&lt;br /&gt;
empfindlich, was Über- und Unterschreiten der Spannungsgrenzen,&lt;br /&gt;
Überschreiten der spezifizierten Lade- und Entladeströme und&lt;br /&gt;
mechanische Beschädigung angeht; sie können brennen und sogar&lt;br /&gt;
explodieren. Da gerade die Ladeschlußspannungen auf wenige Millivolt&lt;br /&gt;
exakt eingehalten werden müssen, ist beim Laden von Packs ein sog.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Balancer&amp;quot; sehr empfehlenswert, der die Spannungen der einzelnen&lt;br /&gt;
Zellen im Pack überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nennspannung von Lithium-Akkus liegt je nach Untertyp bei&lt;br /&gt;
3,6V-3,7V, die Ladeschlußspannung bei 4,1V-4,2V und die&lt;br /&gt;
Entladeschlußspannung bei um die 3V. Als Ladeverfahren wird&lt;br /&gt;
spannungsbegrenztes Konstantstromladen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ladeverfahren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeitgesteuerte Laden ist die primitivste Art, einen Akku zu laden,&lt;br /&gt;
es kommt vor allem bei billigen &amp;quot;Ladegeräten&amp;quot; für Ni*-Akkus zum&lt;br /&gt;
Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Verfahren wird die Kapazität des Akkus durch den Ladestrom&lt;br /&gt;
dividiert, ein Faktor für die Ladeverluste dazumultipliziert, und&lt;br /&gt;
daraus ergibt sich die Zeit, in der der Akku voll sein sollte und das&lt;br /&gt;
Ladegerät abschaltet oder (Geiz ist geil!) der Benutzer es abstecken&lt;br /&gt;
sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am weitesten verbreitet ist dabei das &amp;quot;C/10&amp;quot;-Laden: ein Akku mit&lt;br /&gt;
2000mAh würde also mit 200mA geladen, und zwar für 14 Stunden (der&lt;br /&gt;
o.g. Faktor wird im Allgemeinen mit 1,4 angesetzt). C/10 wird deshalb&lt;br /&gt;
verwendet, weil NiCd-Akkus ein Überladen mit diesem Strom meistens&lt;br /&gt;
endlos überstehen; bei NiMh-Akkus ist das nicht unbedingt der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem bei diesem Ladeverfahren ist, daß es davon ausgeht, daß&lt;br /&gt;
der Akku erstens bei Ladebeginn leer ist und zweitens eine bekannte&lt;br /&gt;
Kapazität hat, was bei älteren Akkus nicht der Fall ist. Das Risiko, den Akku zu überladen und dadurch zu schädigen, ist also hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Temperaturgesteuertes Laden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das temperaturgesteuerte Laden wird für Ni*-Akkus verwendet und&lt;br /&gt;
basiert auf dem Umstand, daß am Ende des Ladevorganges die in den Akku&lt;br /&gt;
eingespeiste Energie nicht mehr chemisch umgewandelt, sondern zu Hitze&lt;br /&gt;
wird; die Temperaturerhöhung wird gemessen und bei Überschreiten eines&lt;br /&gt;
Schwellwertes wird der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ladeverfahren funktioniert bei mittleren bis hohen Ladeströmen&lt;br /&gt;
prinzipiell zuverlässig und kann auch mit wechselnden Ladezuständen&lt;br /&gt;
und Kapazitäten umgehen, es muß allerdings gewährleistet sein, daß der&lt;br /&gt;
Temperaturfühler guten Kontakt zu den Zellen hat und die Temperatur&lt;br /&gt;
nicht z.B. durch Luftzug verfälscht wird. Am besten funktioniert das&lt;br /&gt;
Verfahren mit Akkupacks, in denen ein Fühler eingebaut ist, etwa in&lt;br /&gt;
den Packs mancher Akkuschrauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===-dU===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;-dU&amp;quot;-Verfahren wird für Ni*-Akkus verwendet und macht sich den&lt;br /&gt;
Umstand zunutze, daß die Spannung eines Akkus gegen Ende des Ladens&lt;br /&gt;
erst ansteigt, um dann wieder zurückzugehen; dieses Zurückgehen ist&lt;br /&gt;
das &amp;quot;negative Delta U&amp;quot;, nach dem das Verfahren benannt ist und das&lt;br /&gt;
erkannt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren funktioniert bei unterschiedlichen Ladezuständen und&lt;br /&gt;
Kapazitäten und ist ''State of the Art'' bei hochwertigen Ladegeräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch bei -dU ist der Umstand, daß die Spannungsspitze bei&lt;br /&gt;
NiMH-Akkus recht gering ausfällt, insbesondere bei niedrigen&lt;br /&gt;
Ladeströmen (&amp;lt;C/2); das Laden von NiMH-Akkus in älteren Ladegeräten,&lt;br /&gt;
die für NiCd ausgelegt sind, wird daher nicht immer zuverlässig&lt;br /&gt;
beendet. Auch das Laden von Akkupacks ist um so problematischer, je&lt;br /&gt;
mehr Zellen diese beinhalten und je unterschiedlicher die Kapazitäten&lt;br /&gt;
dieser Zellen sind: wenn die Zellen zu unterschiedlichen Zeitpunkten&lt;br /&gt;
vollgeladen sind, &amp;quot;verschleift&amp;quot; sich die Spannungsspitze u.U. so, daß&lt;br /&gt;
sie nicht mehr erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CCCV/Spannungsbegrenztes Konstantstromladen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lithium- und Bleiakkus kommt dieses Verfahren zum Einsatz. Es&lt;br /&gt;
hat zwei Parameter: den max. Ladestrom und die Ladeschlußspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ladevorganges liegt die Akkuspannung unterhalb der&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung, es wird mit dem maximalen Ladestrom geladen. Bei&lt;br /&gt;
Erreichen der Ladeschlußspannung wird der Strom sukzessive reduziert,&lt;br /&gt;
um den Akku genau auf der Ladeschlußspannung zu halten, fällt der&lt;br /&gt;
Strom dann unter einen Mindestwert, ist der Ladevorgang beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich bei diesem Ladeverfahren ist die korrekte&lt;br /&gt;
Ladeschlußspannung: bei Lithium-Akkus ist sie von der konkreten Bauart&lt;br /&gt;
abhängig und muß auf wenige mV genau eingehalten werden, bei Bleiakkus&lt;br /&gt;
ist sie von der Bauart und der Temperatur abhängig, dafür nicht so&lt;br /&gt;
exakt einzuhalten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Cmock</name></author>	</entry>

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